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81 Meter lang, 120 Millionen Dollar schwer

Putins zweitgrößte Privatyacht „Killerwal“ vor estnischer Küste gesichtet

Ob Russlands Diktator Wladimir Putin Ende September mal eine kurze Auszeit vom stressigen Kriegsalltag brauchte? Man weiß es nicht … Fakt ist lediglich, dass die Kosatka (zu Deutsch: „Killerwal“) vor ein paar Tagen gesichtet worden ist. Vor der Küste von Saaremaa.

Die Yacht, stolze 81 Meter lang und rund 120 Millionen Dollar schwer, soll auf ihrer Tour von der estnischen Polizei- und Grenzschutzbehörde (PPA) „mit Argusaugen“ beobachtet worden sein, wie berichtet wird.

Ein Sprecher der Behörde teilte laut ERR.ee inzwischen mit, dass sich Putins „Killerwal“ am 25. September ab etwa 11:30 Uhr für rund einen Tag in Gewässern aufgehalten hat, das als estnisch assoziierte Wirtschaftszone (AWZ) bezeichnet werden.

Den Daten zufolge drang die Yacht rund 22 Seemeilen bzw. 40 Kilometern in die Zone ein, bevor sie dann am 26. September gegen 12:30 Uhr abdampfte. Es heißt, das automatische Identifizierungssystem der Yacht sei im betreffenden Zeitraum abgeschaltet gewesen.

Eine rechtliche Handhabe, das Schiff festzuhalten, habe allerdings zu keinem Zeitpunkt bestanden, teilte die PPA mit. Die im internationalen Seerecht garantierte Bewegungsfreiheit sei zu jeder Zeit gewahrt worden.

Gerüchten zufolge ist die Kosatka vor der Sichtung vor Saaremaa zuletzt Ende August in Kaliningrad auf dem Radar erschienen. Damals war sie möglicherweise unterwegs nach St. Petersburg und soll von einem Schiff der russischen Küstenwache eskortiert worden sein.

Bemerkenswert auch: Die Kosatka ist tatsächlich „nur“ das zweitgrößte Schiff in Putins Garage. Denn da gibt es noch die Scheherazade, die mit 140 Metern Länge und einem Preis von rund 500 Millionen Dollar nochmal in ganz anderen Dimensionen unterwegs ist.

Wobei, unterwegs ist die Yacht momentan nicht wirklich, da sie wegen des Ukrainekriegs und der damit verbundenen Sanktionen im Mai in Italien beschlagnahmt wurde.

Dann muss es eben Nummer 2 sein, wird sich Putin denken. Die Kosatka hieß vor dem Krieg übrigens „Graceful“. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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