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„Beeindruckender Mut“

Estlands Premierminister trifft weißrussische Oppositionsführerin

Estlands scheidender Premierminister Jüri Ratas hat sich mit der weißrussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja getroffen, um über die politische Situation in Weißrussland zu sprechen.

Swetlana Tichanowskaja Estland Weißrussland
Swetlana Tichanowskaja berichtet vom Unrechtssystem Lukaschenkos. (Foto: EPP Group, CC BY-NC-ND 2.0)
Dabei zeigte sich Ratas beeindruckt von der Demokratiebewegung der weißrussischen Opposition, die seit Monaten unter stattlicher Repression und Willkür leidet.

„Der Mut des weißrussischen Volkes ist beeindruckend. Die Proteste für Demokratie und Menschenrechte gehen trotz der Unterdrückung durch die Behörden weiter“, sagte der Premierminister.

Ratas versicherte Tichanowskaja, dass das Wohlergehen der weißrussischen Bevölkerung für Estland sehr wichtig sei: „Sie haben unsere Unterstützung auf der internationalen Bühne, wann immer es möglich ist. Wir sind solidarisch.“

Für Weißrussland könne es, so Ratas weiter, nur einen Weg nach vorne geben: „freie und demokratische Wahlen.“ Neben Ratas traf Tichanowskaja auch den estnischen Außenminister Urmas Reinsalu und Präsidentin Kersti Kaljulaid zu Gesprächen.

In Weißrussland fanden im August 2020 Präsidentschaftswahlen statt, aus denen Alexander Lukaschenko auf dem Papier als klarer Sieger hervorgegangen ist.

Doch die Wahlen stehen unter massivem Manipulationsverdacht. Daher weigerten sich im Anschluss zahlreiche Staaten, Lukaschenko als weißrussischen Präsidenten anzuerkennen.

Ebenso wie die Opposition im Land, die ihr Recht auf faire Wahlen und Demokratie trotz der gewaltsamen Unterdrückung der Bewegung durch Lukaschenko unablässig einfordert.

Sehen Sie auch: Länderquiz – wie gut kennen Sie Estland

sh

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