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Impfstoffbeschaffung

Estland für solidarische Verteilung des Corona-Impfstoffes in der EU

Da Impfstoffhersteller erste (sehr) vielversprechende Ergebnisse im Kampf gegen das Coronavirus vorgelegt haben, stellt sich bereits die Frage nach der Beschaffung und fairen Verteilung des begehrten Stoffes.

Impfung gegen Corona
Impfung. (Symbolbild: Dirk Fuhlert)
Die estnische Regierung hat in dem Zusammenhang bestätigt, die Linie der Europäischen Union vollauf unterstützen zu wollen.

Die EU-weit gemeinsame Besorgung von Impfstoffen auf Basis umfassender Vorkaufverträge mit den Herstellern soll eine solidarische Verteilung von Land zu Land gewährleisten. Kein Hauen und Stechen!, so der Plan der Union.

„Wir alle warten auf ein Mittel gegen Corona. Deshalb engagieren wir uns gemeinsam für die schnelle Entwicklung und Markteinführung der Impfstoffe“, teilte Estlands Premierminister Jüri Ratas diese Woche mit.

Bei Qualität und Sicherheit der Stoffe dürfe es aber keine Kompromisse geben, so der Regierungschef weiter, der zusammen mit seinen Ministern plant, den Impfstoff allen Einwohnern Estlands kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Konkret: Nach der voraussichtlichen Markteinführung im Jahr 2021 wird die Impfung zunächst flächendeckend kostenfrei erfolgen. Ab 2022 gilt dies dann plangemäß nur noch für Risikogruppen.

Laut ERR.ee sollen auch in Estland Beschäftigte in Gesundheits- und Wohlfahrtseinrichtungen als erste in den Genuss der Impfung kommen. Genauso wie Bewohner von Wohlfahrtseinrichtungen, ältere Menschen und chronisch Erkrankte. Etwa 300.000 Menschen gehören in Estland zur Corona-Risikogruppe.

sh

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