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Gut gegen Corona – weil absolut kontaktlos

Einkaufen in Estland: das macht jetzt der Roboter

Estland ist ja bekannt dafür, in Sachen Digitalisierung immer ein Stück voraus zu sein. So neuerdings auch, wenn es ums Einkaufen im Supermarkt geht.

roboter einkauf estland
Nein, so sehen die neuen Einkaufsroboter in Estland nun wahrlich nicht aus. Sondern eher wie eine große Packstation bei der Post. (Foto: E. Krull)
Denn gleich mehrere estnische Lebensmittelketten haben erfolgreiche Tests mit Einkaufsrobotern absolviert. Nun soll der Regelbetrieb beginnen. Und zwar absolut kontaktlos, was in Corona-Zeiten ja nicht das Schlechteste ist. Apex-Insight.com berichtete.

Der „digitale Einkaufswagen“ trägt den Namen Cleveron-501. Er ist spezialisiert darauf, Bestellungen aufzunehmen, zu verarbeiten und an zahlende Kunden zu übermitteln.

Das macht er jedoch nicht als eine Art Mensch-Adaption mit Rollen unter den Füßen, sondern eher im Stile einer Paketabholstation bei der Post. Kurz: Der Roboter ist ein großer Kasten, bei dem man online bestellt und die Ware zu einer vorgegebenen Zeit vorne am Türchen erhält. Bestell- und PIN-Codes sorgen dabei dafür, dass an die richtige Person geliefert wird.

Die Lebensmittelhändler Coop Estonia, Prisma und Selver sind nach der Testphase dazu übergegangen, die Roboter auf ihren Parkplätzen zu installieren. Es kann also losgehen.

„Die Corona-Krise hat uns die Zukunft früher gebracht“, sagt Arno Kutt, CEO von Cleveron. „Wir waren uns immer sicher, dass E-Commerce und Online-Lebensmitteleinkauf das Ding der Zukunft sind.“

Von der Bestellung der Roboter bis zur Inbetriebnahme seien gut zwei Wochen vergangen, so Kutt weiter. Gut möglich also, dass bald auch andere Länder und Ketten auf die Idee kommen, Einkäufe vom Roboter erledigen zu lassen.

sh

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