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Buchungen steigen stark

Großbritannien: Urlaub im Inland dürfte auch 2022 der Renner werden

Während die britischen Verkehrsämter in der jüngeren Vergangenheit allergrößte Mühe hatten, den einheimischen Tourismusmarkt zu pushen, sieht es nun deutlich anders aus.

Urlain in England
Urlauber am Fistral Beach bei Newquay, Cornwall. (Foto: Leif Christoph Gottwald)
Denn dank Corona und seiner reisebeschränkenden Begleiterscheinungen scheinen die Briten wieder vermehrt Gefallen an den heimischen Stränden zu finden. Verzicht auf Spanien oder Griechenland im Sommer? Absolut denkbar! Trotz deutlich schlechterer Wetteraussichten.

2021 könnte diesbezüglich so etwas wie ein Übergangsjahr gewesen sein. Die Verunsicherung am internationalen Reisemarkt war groß, weshalb vermehrte Buchungen innerhalb Großbritanniens nur logisch erschienen. Davon machten dann auch viele Kunden Gebrauch.

Doch nun, da sich die Reisesaison 2021 dem Ende zuneigt, rückt bereits wieder das nächste Jahr in den Blick. Verbunden mit der Frage, ob die Briten vom Heimurlaub schon wieder die Nase voll haben – oder eben nicht.

Erste Anzeichen deuten auf Letzteres hin: Wie der Guardian berichtet, sind Suchanfragen der Briten für einheimische Reiseziele aktuell um 74 Prozent häufiger als im letzten Jahr.

Experten sehen darin erste Anzeichen eines sich verfestigenden Trends zum Heimurlaub. Diesmal aber nicht Last-Minute wie 2021, um ausgefallene Flüge in die weite Welt zu kompensieren, sondern aus voller Überzeugung.

Weit vorne bei den Suchanfragen sollen zum jetzigen Zeitpunkt Reiseziele in Cornwall, Devon und Norfolk sein, den allzeit beliebten Regionen also. Aber auch die Nachfrage für Reiseziele in Cumbria oder Pembrokeshire sei bereits deutlich auf dem Vormarsch, schreibt der Guardian.

Es ist spannend zu beobachten, wie sich die Corona-Pandemie auf das Reiseverhalten der Menschen auswirkt.

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sh

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