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Geschichte wiederholt sich

Flugzeugträger-Tausch in England: HMS Queen Elizabeth nicht fit für NATO-Übung

Bei der anstehenden NATO-Übung Steadfast Defender – der größten seit Ende des Kalten Krieges – muss die HMS Prince of Wales die HMS Queen Elizabeth ersetzen, da bei dem Flugzeugträger ein technisches Problem mit der Steuerbordpropellerwelle festgestellt wurde.

In einer Social Media-Meldung teilte die Royal Navy mit, der Fehler sei bei einer Routinekontrolle kurz vor dem Auslaufen erkannt worden. Der Träger, die HMS Prince of Wales, werde als Ersatz „so bald wie möglich“ in See stechen.

HMS Queen Elizabeth sollte eigentlich zur größten Nato-Übung seit dem Kalten Krieg antreten

Flottenkommandant und Vizeadmiral Andrew Burns kommentierte dazu am Wochenende: „Bei den Kontrollen wurde ein Problem mit einer Kupplung lokalisiert. Aus diesem Grund wird das Schiff nicht auslaufen können.“

Eigentlich sollte das 3 Milliarden Pfund teure Marineschiff am Sonntagabend von Portsmouth aus in See stechen, um im März zusammen mit über 40 weiteren Kriegsschiffen aus 24 Nationen an der mit Spannung erwarteten Großübung vor der arktischen Küste Norwegens teilzunehmen.

Zuvor wird die britische Trägerkampfgruppe aber noch an der jährlichen Joint Warrior-Übung vor der Küste von Nordschottland teilnehmen. Erst danach geht es dann weiter zur Übung „Nordic Response“, wie der maritime Teil von Steadfast Defender genannt wird.

“Unabhängig und nicht im Zusammenhang mit dem früheren Defekt“ zu betrachten

Geschichte wiederholt sich: Bereits im August 2022 hatte das Schwesterschiff, die Prince of Wales, ebenfalls Probleme mit der Propellerwelle und musste kurz nach dem Auslaufen aus Portsmouth zur Reparatur in ein Trockendock geschleppt werden.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums teilte laut BBC allerdings mit, das aktuelle Problem auf der HMS Queen Elizabeth sei „unabhängig und nicht im Zusammenhang mit dem früheren Defekt“ zu betrachten.

Die HMS Prince of Wales verbrachte seinerzeit neun Monate im Trockendock. Taucher hatten damals festgestellt, dass der 33 Tonnen schwere Steuerbordpropeller des Trägers infolge einer gebrochenen Kupplung eine Fehlfunktion aufwies.

Vonseiten der Royal Navy bleibt nun zu hoffen, dass es bei der HMS Queen Elizabeth nicht ganz so langwierig ist. Denn einer der beiden Flugzeugträger könnte demnächst ins Rote Meer abkommandiert werden, um beim Konflikt gegen die Huthi-Rebellen den US-amerikanischen Träger USS Dwight D Eisenhower zu ersetzen.

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