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Viel Luft nach oben

Rabenschwarzer Januar: Heftiges Handelsminus zwischen UK und EU

Viel wurde im Vorfeld darüber spekuliert, wie sehr der im Januar sozusagen operativ gestartete Brexit das Handelsvolumen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien beeinflussen würde.

Wartende Lkw im Hafen von Dover. (Symbolbild: Ethan Wilkinson)
Da in dem Zusammenhang noch nicht einmal Fantasten Worte wie Zuwachs oder Steigerung in den Mund nahmen, ging es dabei einzig und allein um die Frage: Wie schlimm wird es? Nun zeigen erste Zahlen, dass es schlimm war. Richtig schlimm.

Hier die Eckdaten: Der Warenhandel zwischen beiden Zielmärkten ist im ersten Brexit-Monat Januar zwar nicht zusammen-, aber heftig eingebrochen. Und zwar deutlich mehr aus Richtung UK in Richtung EU als umgekehrt.

Laut der Statistikbehörde Eurostat sind die britischen Ausfuhren in den so wichtigen EU-Markt im Vergleich zum Vorjahresmonat um satte 60 Prozent zurückgegangen. In umgekehrter Richtung sind die EU-Exporte um rund 27 Prozent gesunken, was ebenfalls als dramatisch bezeichnet werden kann.

Einem Spiegel-Bericht zufolge summierten sich die Exporte der 27 EU-Staaten auf ein Volumen von rund 18 Milliarden Euro. Die britischen Ausfuhren in die EU beliefen sich dagegen auf 6,4 Milliarden Euro. Es wird angenommen, dass die schlechten Zahlen auch einen Corona-Effekt beinhalten. Der Brexit ist also nicht an allem schuld – aber an vielem.

QUIZ

sh

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