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„Völlig einzigartig“

Fünen: Archäologen finden bei Ausgrabungen 3.000 Jahre altes Schwert

Insel Fünen: Archäologen haben bei Ausgrabungen im Dorf Håre ein verziertes Schwert geborgen, das aus der Bronzezeit stammt. Vermutlich wurde es vor etwa 3.000 Jahren hergestellt.

Fünen Archäologie Schwert
Die Entdeckung des Schwertes aus der Bronzezeit. (Foto: Odense City Museums)
Einsatzleiter Jesper Hansen beschrieb die rund 1,3 Kilogramm schwere Waffe in einem Statement als „völlig einzigartig“. Die Bronzeklinge entpuppte sich schnell als relativ intakt, lediglich der Holzgriff hat die Jahrhunderte unter der Erde nicht schadlos überstanden.

Forschern des Stadtmuseums Odense gelang die Entdeckung während einer gut einjährigen Grabung in einer antiken Siedlung, die sich auf Fünen befindet. Das Schwert soll laut einem Bericht des Fachmagazins HeritageDaily um das Jahr 1.000 vor Christus eine zeremonielle Opfergabe gewesen sein.

Der Fund wird nun erst einmal auf Herz und Nieren überprüft, wobei verschiedene Verfahren zum Einsatz kommen. Einerseits soll eine sogenannte „Kohlenstoff-14-Datierung“ der Griff-Materialien (Fasern, Horn, Holz) das genaue Alter des Schwertes verraten.

Schwert Fünen
(Foto: Odense City Museums)
Andererseits wird eine Untersuchung der intermetallischen Verbindungen des Schwertes zeigen, um welche spezifische Legierung es sich handelt. Auch hiervon versprechen sich die beteiligten Wissenschaftler neue Erkenntnisse über das Produktionsverfahren vor gut 3.000 Jahren.

Nach Abschluss der Analysen wird das Fundstück wieder zusammengebaut und im kulturhistorischen Museum Møntergården in Odense ausgestellt werden. Kein schlechter Fang.

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sh

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