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Corona kurios

Winzige dänische Insel mit höchster Inzidenz im Land, obwohl niemand infiziert ist

Die winzige Ostseeinsel Christiansø, nördlich von Bornholm südlich von Schweden, hat nun offiziell die höchste Inzidenz an Coronavirus-Infektionen in Dänemark, obwohl nur einer der 84 Einwohner positiv getestet wurde, und der ist nicht einmal dort.

Christiansø Erbseninseln
Brücke zwischen Christiansø und Frederiksø. (Foto: Hans-Peter Balfanz, CC BY-SA 3.0)
Ein einziger Infizierter reicht aus, um der „Gemeinde“ auf der Insel eine Pro-Kopf-Infektionsrate von 2.057 auf 100.000 Einwohner zu bescheren. Die Rate reicht locker, um einen lokalen Lockdown auszulösen.

Aber zu diesem wird es nicht kommen, denn die Person, die positiv getestet wurde, ist zwar als Einwohner gemeldet, aber derzeit nicht auf der Insel.

Die Insel Christiansø

Die Insel Christiansø gehört zusammen mit Frederiksø, Græsholm und kleineren Felsinseln zu einer Schären-Inselgruppe der Ostsee, die den Namen Erbseninseln, Ertholmene, trägt.

Christiansø ist dabei mit 84 Einwohnern die Hauptinsel dieser Schären. Die Insel ist durch eine Drehbrücke mit Frederiksø verbunden.

Frederiksø und die anderen Erbseninseln haben einen Sonderstatus in Dänemark, da sie nicht Teil einer Gemeinde oder Region sind. Deswegen werden von den Inselbewohnern weder Gemeindesteuern noch Gesundheitsbeiträge gezahlt, sondern nur staatliche Steuern, wie bspw. Einkommensteuer und Mehrwertsteuer.

Jährlich besuchen 70.000 Touristen Christiansø und Frederiksø, die sich im Besitz des Verteidigungsministeriums befinden und von diesem verwaltet werden. Es gibt ständige Einwohner auf Christiansø und Frederiksø. Alle Gebäude auf den Inseln sind denkmalgeschützt.

Die Erbseninseln sind Dänemarks östlichster Punkt.

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ap

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