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Reisen

CBS und Forbes empfehlen die Färöer Inseln als erstklassiges Reiseziel

Die Ratschläge der weitgereisten Journalisten an ihre Leser und Zuschauer in Bezug darauf, wohin sie reisen sollen, sind genauso vielfältig wie die Welt selbst. Doch neu sind die Färöer Inseln auf der Landkarte derer, die wissen, wo es schön ist.

Tindhólmur von oben - Reiseziel Färöer
Tindhólmur von oben, der größte Holm des Archipels. (Foto Visit Faroe Islands)

Der große amerikanische Fernsehsender CBS und seine Reiseredaktion haben die Färöer als „top travel destination in 2018“ auserkoren. Forbes, eines der erfolgreichsten Wirtschaftsmagazine weltweit, führt die Inseln in der Liste „The 15 Coolest Places to Go in 2018“.

Peter Greenberg, CBS-Reiseredakteur, begründet seine Wahl mit den Worten: „22 Stunden Tageslicht im Sommer […], gutes Essen, guter Fisch und großartige Geschichte.“ Zum Youtube-Video.

Grasdächer, Färöer Inseln
Grasdächer, Färöer Inseln. (Foto Tong Poosri)

Die Reiseredakteurin Ann Abel zitiert im Forbes-Artikel Melissa Biggs Bradley, Reiseexpertin und Gründerin des Reiseportals Indagare: „Das kulturelle Angebot ist momentan allererster Güte im globalen Vergleich. Und zugleich fehlen die Massen von Touristen. Obwohl die ganze Nation nur aus etwa 50.000 Menschen besteht, hat es herausragende Restaurants, eines mit einem Michelinstern, die von ihrem Zugang zu den weltweit besten Meeresfrüchten profitieren.“

Die Redakteurin ergänzt, dass die Landschaft der Färöer Inseln aus surrealen Bergen und Kliffs, unzähligen Wasserfällen und spektakulärem Ozean bestehe. Die Tierwelt sei voller stolzer Papageientaucher, zottiger Schafe und winziger Färöer Ponys.

Die Färöer

Vágsbotn in Tórshavn
Café am Hafen, Vágsbotn, in Tórshavn. (Foto Ólavur Frederiksen & Visit Faroe Islands)

Die Schafsinseln, was Føroyar aus dem Färöischen übersetzt bedeutet, gehören zu Dänemarks Krone, die Inselgruppe im Nordatlantik bildet jedoch einen autonomen Staat mit eigener Kultur, Sprache und beinah eigenständiger Währung (tatsächlich ist die Färöische Krone eine Art lokaler Dialekt der Dänischen Krone und ist 1:1 an diese gekoppelt).

Erst 2017 erreichte und überschritt die Bevölkerungszahl auf den Inseln 50.000 Menschen. Ein historisches Ereignis für das kleine Land.

Seit 2013 erhebt Hagstova Føroya, das Statistische Amt der Färöer, die touristischen Besucherzahlen auf den Inseln. In den letzten vier Jahren verzeichnete das Amt einen Besucheranstieg von etwa 35 Prozent. Im Jahr 2016 wurden knapp 160.000 Übernachtungen registriert, eine leichte Steigerung um ca. 600 Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr. Die tatsächliche Zahl der Übernachtungen dürfte etwas höher liegen, da private Vermietungen – z.B. über Airbnb – nicht erfasst werden, weil die vermittelnden Websites diese Zahlen nicht kommunizieren.

Färöerpony
Färöerponys. (Foto Jacqueline Macou)

Gegenüber der Website Faroeislands.fo sagte vorgestern Súsanna Sørensen, PR- und Freizeit-Managerin bei Visit Faroe Islands, dass viele Menschen auf der Welt nichts von der Existenz der Inseln wüssten. Die Färöer seien auf vielen Weltkarten gar nicht erst verzeichnet. Die Berichterstattung in Zeitungen, Blogs, Radio und Fernsehen erhöhe die Bekanntheit und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass jemand die Inseln besuche.

„Hoffentlich“, sagte Sørensen, „werden die Erwähnungen auf CBS und bei Forbes einen ähnlich positiven Effekt auf die Besucherzahlen haben, wie es in der Vergangenheit der Fall war.“

Siehe auch: Rezept – Färöer Zimtschnecken ohne Hefe

ap

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