„Wir halten das für sehr ernst“
Schweden und Dänemark fangen russische Kampfflugzeuge über der Ostsee ab

Im südlichen und im nördlichen Teil der Ostsee entsandte sie jeweils eine Alarmrotte mit JAS-39-Gripen-Kampfjets. Im Süden stieg zudem ein dänischer Kampfjet auf, um den gemeinsamen Luftraum des Bündnisses zu verteidigen. Das dänische Verteidigungskommando bestätigte den Einsatz gegenüber DR.
Identifizierung und Begleitung
Durch das Abfangen konnten die schwedischen Streitkräfte die russischen Maschinen identifizieren und den genauen Flugzeugtyp feststellen. Zwei Rotten begleiteten sie so lange, bis diese sich entfernten – woraufhin sie nach Einschätzung der schwedischen Streitkräfte nach Kaliningrad zurückflogen, von wo sie gekommen waren. Schwedischer Luftraum wurde zu keinem Zeitpunkt verletzt, berichtet SVT.
„Wir haben ständig den Überblick über unseren Luftraum und das angrenzende Gebiet“, sagte Hanna Heurlin, Pressesprecherin der schwedischen Streitkräfte.
„Wir halten das für sehr ernst“
Warum die russischen Maschinen in dem Gebiet operierten, wollte Heurlin nicht kommentieren. Ihre Einschätzung des Vorfalls fiel jedoch unmissverständlich aus: „Wir halten das für sehr ernst.“
„Der Einsatz erfolgt koordiniert und entschlossen, um das Territorium des Bündnisses zu sichern“, sagte Heurlin.
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