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Regierungschefin droht mit vehementerem Vorgehen gegen Richtlinien-Verstöße

Schottland: Sehenswürdigkeiten eine Woche nach Corona-Lockerungen schon wieder gesperrt

Das hatte man sich in Schottland wahrscheinlich anders vorgestellt. Nur eine Woche nach den ersten Corona-Lockerungen mussten die Zuwege zu einigen Sehenswürdigkeiten des Landes von der Polizei schon wieder geschlossen werden.

Schottland Corona Loch Lomond
Loch Lomond ist ein beliebtes Ausflugsziel in Schottland. (Foto: D.S. Chapman)
Grund hierfür sind verbotene Menschenansammlungen, die an einigen Hotspots eine Woche zuvor registriert worden waren. Insgesamt 2.000 größere Versammlungen wurden dabei gemeldet. Der Autoverkehr hatte sich parallel dazu stellenweise verdreifacht.

Geschlossen wurden an diesem Wochenende unter anderem Loch Lomond – in Normalzeiten sehr beliebt bei Tagesausflüglern. Entsprechend eindringlich auch der Appell der Nationalpark-Chefs: „Wenn Sie die Gegend lieben – bleiben Sie bitte fern!“

Nicht amüsiert zeigte sich auch Regierungschefin Nicola Sturgeon. Sie kündigte an, neue Coronavirus-Richtlinien zur Not auch dann konsequent zu verfolgen, wenn sich lediglich eine Minderheit der Bevölkerung falsch verhielte.

Eine Stufe darunter fasste es der Gemeinderat der Gegend um den betroffenen Ort Balmaha am Loch Lormond so zusammen: „Die Regel ist, dass man sich derzeit nicht weiter als fünf Meilen vom eigenen Wohnort entfernen sollte. Und 99 Prozent der Bevölkerung leben definitiv weiter als fünf Meilen von Balmaha entfernt.“

sh

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