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Liebesgrüße nach Moskau

Norwegen: Neu stationierte US-Bomberstaffel fliegt erste Einsätze in der Arktis

Eine frisch in Norwegen stationierte B-1-Bomberstaffel der US-Armee hat am vergangenen Freitag ihre erste Mission durchgeführt: eine Übung über der strategisch wichtigen Barentssee-Region.

Ein überschallschneller, strategischer Langstreckenbomber, B-1B „Lancer“ über dem Pazifischen Ozean. (Foto: Staff Sgt. Bennie J. Davis III, gemeinfrei)
Zwei der insgesamt vier vom norwegischen Luftwaffenstützpunkt Ørland aus operierenden Flugfestungen waren laut einem Bericht der High North News an der Aktion beteiligt – flankiert übrigens von norwegischen Kampffliegern und Marineeinheiten.
„Die Zusammenarbeit mit unseren Verbündeten in der Arktis stärkt unseren Einsatz für mehr regionale Sicherheit – und gegen möglicherweise einseitige Veränderungen der bestehenden Ordnung“, hieß es dazu in einer Pressemitteilung.

Damit dürfte sich vor allem Russland angesprochen fühlen, dessen strategische Rolle in der Barentssee-Region ähnlich eisig wie für gewöhnlich die Außentemperatur wahrgenommen wird.

Daher machten Norwegen und die USA vorab auch gar keinen Hehl daraus, die Bomber als kleine Warnung an Moskau in Ørland zu stationieren.

„Das Ganze geht aber nur als integrierter Einsatz mit unseren norwegischen Verbündeten“, bewertet General Jeff Harrigian, Kommandeur der US-Luftstreitkräfte in Europa und Afrika, die Situation. Diese Zusammenarbeit sei besonders in der Arktis wichtig, da hier keine Nation „über die Infrastruktur oder die Kapazität“ verfüge, um „allein zu operieren“.

Vier B-1-Bomber der US-Luftwaffe sowie etwa 200 Militär- und Begleitmitarbeiter sind vorübergehend auf dem Luftwaffenstützpunkt Ørland in Norwegen in Bereitschaft. Es ist das erste Mal überhaupt, dass solche US-Flugzeuge auf norwegischem Boden stationiert sind.

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sh

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