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Gut ein Jahr nach tragischem Verlust

Norwegische Prinzessin Märtha Louise erhält eigene TV-Serie

Für bekennende Royalisten dürfte es eine sehnsuchtsvolle Ankündigung gewesen sein: Prinzessin Märtha Louise von Norwegen erhält im kommenden Jahr ihre eigene TV-Sendung.

Märtha Louise
Märtha Louise von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg aka Prinzessin von Norwegen. (Foto: Frankie Fouganthin, CC BY-SA 3.0)
Geplant ist eine Dokumentarserie bei Norwegens reichweitenstarkem Sender „TV2“, die das Leben der Tochter von König Harald nicht nur beruflich, sondern auch privat begleiten soll.

In einer Vorankündigung verspricht der Fernsehsender „eine einzigartige, in dieser Form noch nie gesehene Begegnung mit einer sehr warmherzigen Person.“

Auch die Prinzessin selbst erklärte sich in einer Pressemitteilung: „Ich bin eine öffentliche Person, die Presse berichtet viel über mich. Daher möchte ich die sich bietende Gelegenheit nutzen, mein Leben einmal auf eine ganz andere Art zu zeigen.“

Der Hintergrund zu der Serie ist indes ein trauriger, denn Ari Behn, ihr Ex-Gatte, nahm sich Weihnachten 2019 das Leben. Daher sei es ein sehr anspruchsvolles Jahr gewesen, teilte die Prinzessin mit. Nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihre drei Töchter.

„Wir sind eine Familie in Trauer und leben derzeit, wie die meisten anderen in Norwegen, sehr isoliert“, sagte sie einem Bericht des Fachmagazins „Royal Central“ zufolge.

Melancholische Momente dürften demanch bei der TV-Produktion eine Menge Raum einnehmen. Inhaltliches ist bislang nicht bekannt.

Die Dreharbeiten zur Serie mit dem Titel „Martha“ haben bereits begonnen. Die Ausstrahlung ist für 2021 vorgesehen, wobei zum genauen Termin noch keine Informationen vorliegen.

sh

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