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Protestaktion für Ukraine

Litauen: See nahe russischer Botschaft in Vilnius blutrot gefärbt – durchschwommen für den Frieden

Die litauische Olympiasiegerin Rūta Meilutytė hat am Mittwochmorgen auf sehr besondere Weise gegen den Krieg in der Ukraine protestiert. Ihre schwimmende Botschaft: Wir alle müssen mehr tun, um das Leiden zu beenden! Schluss mit dem Morden, Schluss mit Folter und Vergewaltigung!

Kurzes YouTube-Video zur Kunstaktion in Vilnius

Ort ihres Protests war ein zuvor rot – besser gesagt: blutrot – eingefärbter See in der Nähe der russischen Botschaft in Vilnius. Die Initiatoren gaben der Kunstaktion passenderweise den Namen „Hindurch schwimmen“ und wandten sich in einem Pressestatement bei 15min.lt wie folgt an die Öffentlichkeit:

„Es ist wichtiger denn je, dass wir durch die Bilder von Massenmorden, die uns erreichen, nicht desensibilisiert werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass unser Grauen vor den russischen Kriegsverbrechen an Kraft verliert.“

Und weiter: „Wir, die freien Menschen in Europa, sind die Hoffnung des ukrainischen Volkes. Da aber Deutschland und andere Länder Geld über Leben stellen und Sanktionen vermeiden, die Russland wirklich schaden würden, fällt es schwer, diese Hoffnung aufrechtzuerhalten.“

Ferner war den Initiatoren wichtig zu sagen, dass die Aktion polizeilich und sogar mit der Umweltschutzbehörde abgestimmt war. Das verwendete Färbemittel sei absolut unbedenklich, heißt es, das Rot werde schnell wieder verschwinden. Anders als der Krieg, ist zu befürchten.

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