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Keine Hinweise auf Sabotage

Litauen: Explodierte Gaspipeline repariert – und kurz vor Wiederinbetriebnahme

Die am Freitag explodierte Gaspipeline in Litauens nördlichem Bezirk Pasvalys wurde in der Nacht zu Sonntag repariert und soll nach Sicherheitsprüfungen schon diese Woche wieder in Betrieb genommen werden. Das teilte der Betreiber Amber Grid mit.

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Bis zu 50 Meter hohe Flammen schlugen am frühen Freitagabend aus der detonierten Pipeline. 250 Menschen mussten evakuiert werden. (Foto: Gintautas Geguzinskas / Facebook)

CEO Nemunas Biknius dazu: „Wenn wir feststellen, dass zusätzliche Arbeiten erforderlich sind, werden wir sie durchführen. Aber wir planen, dass durch die Pipeline ab Beginn der Woche wieder Gas fließen kann“.

Die Explosion der Pipeline wurde am Freitag gegen 17.00 Uhr gemeldet. Etwa 250 Menschen mussten evakuiert werden, Flammen schossen turmhoch in den Himmel. Inzwischen ist auch bekannt, dass an der Explosionsstelle kürzlich Isolierarbeiten durchgeführt worden sind.

„Wir gehen davon aus, dass es sich um einen technischen Defekt handelte“, sagte Biknius und fügte hinzu, dass ferner untersucht werde, ob es zusätzliche äußere Einflüsse gab. Unbefugte oder gar vorsätzliche Fremdeinwirkung scheint damit klar unwahrscheinlich zu sein.

Bereits am Samstag leitete die Polizei eine Voruntersuchung ein, um herauszufinden, ob die Wartungs- und Reparaturarbeiten an der Gaspipeline ordnungsgemäß durchgeführt worden waren. Zusätzliche Kontrollen am Leitungsnetz sollen laut LRT.lt großflächig folgen.

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