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„Wird sehr lebendig“

Reykjavík: Altes Industrieviertel Gufunes erfindet sich neu – mit Unterwasserrestaurant und mehr…

Das Gebiet Gufunes in Reykjavík war lange Zeit stark industriell geprägt. Als Standort einer Düngemittelfabrik oder einer Müllsortieranlage war der Bereich im Osten der Hauptstadt nicht eben auserkoren, einmal ein inspirierender Lebensraum zu werden.

Fotos: Yrki arkitektar/Facebook

Doch seit die Industrie Gufunes mehr und mehr den Rücken gekehrt hat, ist genau das passiert. Es kommt Leben in die Bude, eine Filmproduktionsgesellschaft ist eingezogen, es gibt das Angebot der Stadt an Künstler und Kreative, aus den alten Industrieanlagen Ateliers zu machen. Und, und, und.

Nun ist beschlossen, dass der Standort eine weitere Aufwertung erhalten soll. Konkret geht es um die Neugestaltung des alten Piers, wo demnächst ein hochmoderner Wohn- und Dienstleistungskomplex für die Menschen entstehen soll, die hier leben. Und solche, die einen entspannten Tag anstreben.

So berichtet Iceland Review von einem Schwimmbad mit Spa und Saunen, einer schulischen Einrichtung, einem Lebensmittelladen und einem – man höre und staune – Unterwasserrestaurant, das an dem alten Anleger gebaut werden soll.

Dazu Wohnraum mit Dachgarten und Meerblick. Fitness-Möglichkeiten aller Art. Plus die Umwandlung des alten Piers in einen Ort, wo zukünftig Kajak-Touren und Segelturns beginnen werden. Alles in Strandnähe. Das wird was, wie die Bilder in der Galerie oben zeigen.

„Dieses Gebiet wandelt sich gerade von einem toten Industrieviertel zu einem sehr lebendigen“, erklärte ein Sprecher des Architekturbüros Þorpið-Vistfélag, das den Zuschlag für die Neugestaltung erhalten hat. Man geht davon aus, dass das Projekt in drei bis fünf Jahren abgeschlossen sein wird.

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