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Organisierte Online-Kriminalität

Hacker rauben 400 Mio. ISK von einem isländischen Energieversorger

Die isländische Energiegesellschaft HS Orka wurde Opfer eines Geldraubs durch ausländische Hacker. Das gab das Unternehmen vergangene Woche bekannt. HS Orka ist Islands großer Energieversorger, der Energie aus Erdwärme gewinnt.

HS Orka
HS-Orka-Kraftwerk. (Foto HS Orka)
In einem Interview mit RÚV ging der scheidende Geschäftsführer von HS Orka, Ásgeir Margeirsson, auf weitere Einzelheiten ein.

Er bestätigte, dass vor einigen Wochen sich ein Vorfall ereignet habe, bei dem sein Unternehmen um 400 Mio. ISK (knapp 3 Mio. Euro) erleichtert wurde. Und, dass es sich dabei um einen Angriff organisierter Verbrecher, allem Anschhein nach, aus dem Ausland handele. Mehr wolle er nicht sagen, da die polizeilichen Ermittlungen noch liefen.

Margeirsson betonte, dass die geraubte Summe zwar beträchtlich sei, der Raub jedoch keinerlei Auswirkungen auf das Tagesgeschäft haben werde.

„Der Grad der Angelegenheit ist dergestalt, dass sie den Betrieb in keiner Weise beeinträchtigt“, sagte er. „Obwohl dies eine erhebliche Menge Geld ist, ist es wichtig, es in den Kontext der Größe des Unternehmens zu stellen. Kunden, Lieferanten oder andere werden die Auswirkungen dieses Angriffs trotz des Schadens, den er angerichtet hat, nicht spüren.“

Mit dem Verweis auf laufende Ermittlungen führte er den Vorfall nicht weiter aus. Er lobte Mitarbeiter von HS Orka und die Polizei für die schnelle Reaktion, die einen größeren Schaden verhindert hätte.

ap

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