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Tourismus in Irland

Hoteliers fordern die Abschaffung der Mehrwertsteuer während der Pandemie

Der irische Hotelverband fordert eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer im Tourismus.

Temple Bar in Dublin
Temple Bar, normalerweise eine belebte Straße in Dublin. Doch in Zeiten von Corona bleiben die Touristen aus. (Foto: Anna Church)
Der Verband sagt, der 6 Milliarden Euro-Fonds der Regierung zur Unterstützung von Unternehmen nach der Coronakrise sei zwar begrüßenswert, aber unzureichend. Das berichtet heute die landesweite Tageszeitung Irish Examiner.

Gegenwärtig sind etwa 85 Prozent der Hotels im ganzen Land geschlossen, viele Menschen aus der Branche sind entlassen worden oder in Kurzarbeit.

Die Präsidentin des irischen Hotelverbandes, Elaina Fitzgerald-Kane, sagte, dass eine Reihe von Schritten notwendig seien, um dem Hotelsektor zu helfen:

„Ein großer, großer Teil für uns ist die Fortsetzung des Lohnsubventionsprogramms bis zur Erholung und ebenso die Senkung der Mehrwertsteuer, und was wir vorschlagen, ist 0% für 12 Monate und danach wieder einen erhöhten Satz.

„In einigen Ländern liegt er bei 7%, in Irland bei 9%“, fügte Fitzgerald-Kane hinzu.

Der ICTU (Irischer Gewerkschaftskongress) erklärte, dass er das Paket der Regierung zur Unterstützung der Unternehmen während der Coronakrise nur dann unterstützen werde, wenn es zum Schutz und zur Schaffung von Arbeitsplätzen eingesetzt werde.

Zwar sei die gestern angekündigte Unterstützung der Regierung positiv zu bewerten, es sei jedoch wichtig, dass die Antragsteller staatlicher Beihilfen ihre Verantwortung gegenüber den Arbeitnehmern nicht vergessen.

Mehr als 427.000 Angestellte lassen sich ihre Löhne vom Staat subventionieren, 43.000 Arbeitgeber haben bereits Subventionszahlungen erhalten.

Arbeitgeberverbände gehen davon aus, dass der staatliche Hilfsfonds aufgestockt werden müsse, berichtet der Examiner.

ap

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