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„Eine dunkle Periode“

Gewaltausbruch in Washington: Stimmen von Spitzenpolitikern aus Nordeuropa

Die unglaublichen Bilder aus Washington haben natürlich auch die Wahrnehmungsschwelle im Norden Europas deutlich überschritten.

Am 6. am Capitol. (Foto: Blink O’fanaye, CC BY-NC 2.0)
Wir haben mal gesammelt, was einige Spitzenpolitiker zu dem unwürdigen Treiben im und um das Capitol via Social Media zu sagen hatten.

Sehr deutlich wurde die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon, die bekannt dafür ist, Möchtegern-Autokraten mit rhetorischer Klarheit zu begegnen.

Apropos: Selbst Premierminister Boris Johnson wirkt angesichts des rüden Politikstils Marke Donald Trump lammfromm. Auch er spart nicht mit Kritik.

Schottland

Nicola Sturgeon (Erste Ministerin Schottland): „Die Präsidentschaft von Donald Trump hat sich von Anfang an auf diesen Moment zubewegt. Wir wurden gestern Zeugen, als der US-Präsident im eigenen Land einen Aufstand angezettelt hat. Die Trump-Präsidentschaft ist eine dunkle Periode in der amerikanischen Geschichte.“

Finnland

Sauli Niinistö (Präsident Finnland): „Was in Washington passiert, ist nicht zu glauben. Das ist ein Albtraum für die Demokratie. Ermutigend ist aber, dass es auch diejenigen gibt, die gerade über Parteigrenzen hinaus Verantwortung zeigen.“

Schweden

Stefan Löfven (Premierminister Schweden): „Zutiefst besorgniserregende Entwicklungen in Washington – ein Angriff auf die Demokratie. Präsident Trump und mehrere Mitglieder des Kongresses tragen dafür erhebliche Verantwortung. Der demokratische Wahlprozess muss respektiert werden.“

Dänemark

Mette Frederiksen (Premierministerin Dänemark): „Extremismus, Gewalt, Polarisierung und Chaos sind niemals der richtige Weg. Schreckliche Bilder aus Washington. Möge die Demokratie standhaft sein.“

Lettland

Edgars Rinkēvičs (Außenminister Lettland): „Sehr beunruhigende Szenen aus Washington. Ich bin aber zuversichtlich, dass sich die demokratischen Institutionen und rechtsstaatlichen Prinzipien in den USA durchsetzen werden.“

Litauen

Ingrida Šimonytė (Premierministerin Litauen): „Es ist so traurig zu sehen, was gerade in der US-Hauptstadt passiert. Die Demokratie wird aber stärker sein!“

England

Boris Johnson (Premierminister Vereinigtes Königreich): „Unwürdige Szenen im US-Kongress. Die Vereinigten Staaten stehen für Demokratie auf der ganzen Welt. Daher ist jetzt entscheidend, dass es eine friedliche und geordnete Machtübergabe gibt.“

sh

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