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„Das nimmt der Beschäftigung von Finnen nichts weg.“

Finnlands Finanzministerin fordert mehr ausländische Arbeitskräfte

Die finnische Finanzministerin Annika Saarikko hat erklärt, dass das Land mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland brauche, da die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter schrumpfe und die Zahl der pflegebedürftigen älteren Menschen steige.

Annika Saarikko
Annika Virpi Irene Saarikko, seit Mai 2021 Finnlands Finanzministerin.
(Foto: Finnische Regierung, CC BY 2.0)
Nach Ansicht von Saarikko könnte die Zuwanderung von Arbeitskräften dazu beitragen, das finnische Wirtschaftswachstum zu verbessern und die Beschäftigungssituation des Landes anzukurbeln. Saarikko wies darauf hin, dass Finnland nicht nur Fachkräfte, sondern auch mehr Arbeiter brauche, und schätzt, dass allein in der Sozial- und Gesundheitsbranche bis Ende 2100 30.000 neue Mitarbeiter benötigt werden würden.

„Es ist eine Tatsache, dass beispielsweise die finnische Landwirtschaft, die Primärproduktion, der Sozial- und Gesundheitssektor oder der öffentliche Verkehr in der Hauptstadtregion ohne Arbeitskräfte aus anderen Teilen der Welt nicht funktionieren würden“, erklärte Saarikko.

Sie fügte hinzu: „Das nimmt der Beschäftigung von Finnen nichts weg. Beide werden gebraucht.“

Die finnische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die arbeitsbedingte Einwanderung bis zum Ende des Jahrzehnts zu verdoppeln. Im Jahr 2019 hatte die finnische Einwanderungsbehörde (Migri) fast 9.500 Erstarbeitsgenehmigungen erteilt, um die Zahl der Ausländer, die zum Arbeiten nach Finnland kommen, zu erhöhen.

Im vergangenen Jahr habe sich das Tempo coronabedingt verlangsamt, so der Vericht von Yle Uutiset.

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ap

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