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Flughafenbetreiber gibt bekannt

Corona setzt auch finnischer Luftfahrt zu – Hunderte Stellen fallen weg

Den Flugverkehr scheint das Corona-Virus echt gefressen zu haben. Kaum ein Land, in dem es die Betreiberfirmen nicht in die Knie zwingt – oder jedenfalls an den Rand davon.

Finavia Arbeitsplätze
Finavia-Tower am Flughafen Helsinki. (Foto: Valentin Hintikka, CC BY 2.0)
Passend dazu hat der staatliche Flughafenbetreiber in Finnland – FINAVIA – vergangene Woche angekündigt, etwa 500 Stellen streichen zu wollen. Mindestens 130 davon in der Verwaltung, 350 im Bereich des Kabinenpersonals.

Nun mag die Zahl als solche nicht sonderlich verstörend wirken. Vielmehr ist es das von der Kündigungswelle ausgehende Signal, das der finnischen Luftfahrt momentan zu denken gibt.

Denn: Bereits im März hatte der Betreiber begonnen, Mitarbeiter zu beurlauben. Damals aber nur vorläufig – und mit Hoffnung auf baldige Genesung. Nun scheint den Verantwortlichen jedoch klargeworden zu sein, dass da etwas dauerhaft weggebrochen ist. Daher wird es für diejenigen, die es nun trifft, keine Wiederkehr geben können.

„Die vorübergehenden Entlassungen im Frühjahr waren der ernstgemeinte Versuch, die Arbeitsplätze und das damit verbundene Know-how in unserer Luftfahrtindustrie zu erhalten“, gab Kimmo Mäki, Vorstandsvorsitzender von FINAVIA, bekannt.

Mit dem Fortdauern der Coronavirus-Krise sei jedoch deutlich geworden, „dass es nicht mehr genug Arbeit für alle gibt“, fügte er hinzu. FINAVIA ist laut einem Bericht der „Helsinki Times“ für die Verwaltung und wirtschaftliche Entwicklung von 21 Flughäfen auf finnischem Boden zuständig.

sh

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