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Und vorne liegt …

Wählervertrauen in Regierungen variiert in baltischen Staaten stark

Laut einer im Sommer 2020 durchgeführten Befragung zum Wählervertrauen in unterschiedlichen Ländern gibt es in den baltischen Staaten bemerkenswerte Unterschiede.

Ministerpräsidenten Baltikum
Von links nach rechts die Ministerpräsidenten im Baltikum: Gitanas Nausėda (Litauen), Jüri Ratas (Estland), Krišjānis Kariņš (Lettland). (Fotos: Viivi Myllylä/valtioneuvoston kanslia, Arno Mikkor/EU2017EE, Valsts kanceleja, CC BY-NC-ND 2.0)
So gaben in Estland 53 Prozent der 1.000 befragten Erwachsenen an, ihrer Regierung zu vertrauen. Dies ist mit deutlichem Abstand der höchste Wert innerhalb der drei Ostseestaaten.

Im zweitplatzierten Litauen gaben die Befragten mit einem Anteil von 41 Prozent an, ihrer Regierung zu vertrauen. Abgeschlagenes Schlusslicht war zum Zeitpunkt der Befragung mit lediglich 30 Prozent Lettland.

Wie wenig sich die estnische Regierung für das Ergebnis kaufen kann, zeigt jedoch das Ergebnis des vierten Staates, für den erhoben wurde. In Finnland nämlich gaben 69 Prozent aller Befragten an, ihrer Regierung zu vertrauen.

Durchgeführt wurde die internationale Studie vom norwegischen Meinungsforschungsinstituts Norstat in Zusammenarbeit mit dem estnischen Institut für gesellschaftliche Fragen.

Insgesamt vier vergleichende Online-Umfragen wurden laut dem Baltic News Network für die Studie durchgeführt – je eine für Finnland, Estland, Litauen und Lettland.

Unter anderem waren die Teilnehmenden in der 100 Fragen umfassenden Erhebung gebeten worden, den Grad ihres Vertrauens in verschiedene nationale Institutionen mittels einer Vier-Punkt-Skala zu bewerten.

sh

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