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„Große, langfristige Investition“

Estland: Rätselraten um neu gegründetes Softwareunternehmen von Volkswagen

Der deutsche Autobauer Volkswagen scheint auf dem estnischen Softwaremarkt aktiv werden zu wollen. Wie aktiv, darüber herrscht jedoch noch Unklarheit. Branchenkenner sprechen von möglichen Investitionen in Milliardenhöhe.

VW Unternehmensgründung Estland
VW gründet ein Softwareunternehmen in Estland. (Symbolbild: Erik Mclean)
Stein des Anstoßes für die Spekulationen ist die Gründung eines estnischen Softwareunternehmens mit Namen Car.Software Estonia AS.

Also ein an und für sich unspektakulärer Vorgang, wäre da nicht der von der estnischen Finanzbehörde ausgewiesene Umsatz von 240 Millionen Euro für Geschäftsquartal 3 – erwirtschaftet von sechs Mitarbeitern. Und wäre da nicht der Gründer: der VW-Konzern.

Laut ERR.ee plant Volkswagen, in naher Zukunft Milliarden in seine Tochtergesellschaften zu investieren. Und größere Teile davon könnten nach Estland transferiert werden.

So wie kürzlich zu sehen bei der VW-Tochter Car.Software, deren gewaltiger Quartalsumsatz in Wahrheit eine Vermögensbewegung des Autokonzerns sein soll.

Statistics Estonia geht von weiteren voluminösen Investitionen in das Unternehmen aus. „Aus den Unternehmensregistern der VW-Tochter geht hervor, dass in naher Zukunft weitere Kapitalverschiebungen nach Estland folgen werden.“, sagte ein führender Analyst bei Statistics Estonia.

Tieferen Einblick in das VW-Engagement in Estland scheint Peeter Raudsepp, der Vorsitzende von Enterprise Estonia, zu haben: „Ich kann bestätigen, dass es sich um eine große und langfristige Investition handelt, die schrittweise erfolgen soll.“

sh

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