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„Kein Zweifel an Wirksamkeit“

In Estland wurden einige Corona-Infektionen trotz Erstimpfung nachgewiesen

Es sind ausdrücklich keine dramatischen Zahlen, die Estland da vermeldet. Dennoch sind sie von Interesse, weil sie zeigen, wie kompliziert die Sache mit dem Coronvirus auch nach Start der Impfkampagnen noch sein kann.

Corona-Impfung Estland
Corona-Impfung. (Foto: Steven Cornfield)
So wurde in Estland bis Donnerstag dieser Woche bei insgesamt 14 Personen trotz bereits erfolgter Erstimpfung eine Covid-19-Infektion nachgewiesen.

Das entspricht einem Anteil von unter 0,1 Prozent aller Personen, die bereits die erste von insgesamt zwei Impfdosen erhalten haben. Erste Anzeichen für die Unwirksamkeit der Impfung?

Klares Nein, sagte die estnische Gesundheitsbehörde, für die solche Einzelfälle alles andere als überraschend kommen.

Stellvertretend sagte Irina Filippova, Leiterin der Abteilung für die Überwachung von Infektionskrankheiten: „Die Verbreitung des Virus in Estland ist groß. Daher kann man davon ausgehen, dass sich auch erstgeimpfte Menschen noch infizieren.“

Beispielsweise durch eine Infektion unmittelbar vor der Impfung oder kurz danach, wenn sich der Impfschutz im Körper erst aufbaut. Pech beim Timing sozusagen, da die Bildung von Antikörpern erst zwei Wochen nach der Impfung Fahrt aufnimmt.

Um einen „ausreichenden Schutz zu erhalten“, so Filippova, seien ohnehin „zwei Dosen der Impfung notwendig.“ Ein grundlegender Zweifel an der Wirksamkeit des in Estland verabreichten Impfstoffes von Pfizer (USA) und BioNTech (Deutschland) bestehe laut einer Meldung der Baltic Times nicht.

sh

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