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Dänische Antike

Høj Stene, „Dänisches Stonehenge“, wird wieder aufgebaut

Das Moesgaard Museum rekonstruiert Høj Stene (Hohe Steine) – eines der größten Grabdenkmäler Nordeuropas aus der Eisenzeit. Das Denkmal wird in den Herbstferien in Favrskov, Jütland, eröffnet werden.

Høj Stene
So könnte es in der Antike ausgesehen haben, wenn in Høj Stene eine ranghohe Person beigesetzt wurde. (Bild: Moesgaard Museum)
Das riesige Steindenkmal tief in den Wäldern Zentraljütlands, wird seit Anfang der Woche unter der Leitung des Moesgaard Museums wieder aufgebaut.

Man geht davon aus, dass das Denkmal etwa 1.400 Jahre alt ist. Das Setzen einzelner Steine hätte damals den Einsatz von 240 Männern erfordert.

Dänemark ist mit den Überresten von Steinformationen übersät, aber Høj Stene bleibt besonders bemerkenswert. Es ist nicht nur das größte Steindenkmal, es ist auch das erste in Dänemark, dessen Zweck Archäologen eindeutig als Grabstätte identifizieren konnten.

Das Denkmal wird am 8. Oktober offiziell eingeweiht, und die Gemeinde Favrskov hofft auf steigende Besucherzahlen für diese im Landesinneren gelegene Region Jütlands.

„Die Neugestaltung von Høj Stene ist einzigartig und hat das Potenzial, Vejerslev und Gudenåen wirklich auf die Karte von Dänemark zu setzen. Ein großes Dankeschön an Niels Due Jensen vom Ormstrup Estate, dem das Land gehört. Er hat es möglich gemacht, das Denkmal an seinem ursprünglichen Standort zu rekonstruieren, und ich hoffe, dass Besucher aus nah und fern hier ein großartige Erlebnisse sammeln werden. Eine Erfahrung, die gleichzeitig Natur, Kultur und Geschichte umfasst“, sagt Nils Borring, Bürgermeister der Gemeinde Favrskov, in einer auf der Website des Moesgaard Museums veröffentlichten Pressemitteilung.

ap

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