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Impfstopp 3 Wochen verlängert

Dänemark: 33 Prozent der Bevölkerung lehnen Corona-Impfung mit AstraZeneca ab

Wenn in Corona-Zeiten der Impfstoff die Lösung ist, sollte dieser idealerweise kein Imageproblem haben. Genau das scheint jedoch passiert zu sein, nachdem zuletzt Meldungen über lebensbedrohliche Blutverklumpungen die Runde gemacht hatten – als möglicherweise direkte Folge einer Corona-Impfung mit dem Präparat des Herstellers AstraZeneca.

AstraZeneca Impfstoff
Coronaimpfung mit AstraZeneca. (Symbolbild: Mat Napo)
Als Status quo in dieser Angelegenheit lässt sich in etwa folgendes Bild festhalten: (1) So richtig klar scheinen die Zusammenhänge noch nicht zu sein. (2) Die übermittelten Fallzahlen mit problematischen Verläufen sind eher gering bis sehr gering. (3) AstraZeneca wiegelt ab, (4) Politiker und Mediziner warnen mal leise, mal laut vor dem Gebrauch. (5) Bei anderen wiederum heißt die Devise klar: weiter impfen!

Dänemark gehörte vor gut zwei Wochen zu den ersten Ländern Europas, die den Gebrauch des AstraZeneca-Impfstoffes vorübergehend aussetzten. Seither wird geprüft und analysiert, was dran ist an der Sache mit den Verklumpungen. Und da noch nichts klar zu sein scheint, hat die dänische Regierung am Donnerstag dieser Woche angekündigt, die Aussetzung des Impfstoffes um drei Wochen zu verlängern.

Der fast schon logische Begleiteffekt: Ein Teil der dänischen Bevölkerung hat sein Urteil in dieser Sache bereits gefällt. Impfen mit AstraZeneca? Auf keinen Fall! Das sagt laut einer aktuellen Umfrage etwa ein Drittel der Bevölkerung im Land, was sehr viel ist.

An der Umfrage sollen laut einem Bericht der Agentur Reuters 1053 Personen teilgenommen haben. Das exakte Ergebnis: 33 Prozent der Dänen würden es ablehnen, sich den Impfstoff von AstraZeneca injizieren zu lassen. Lediglich 7 Prozent gaben an, sich mit überhaupt keinem Corona-Impfstoff behandeln lassen zu wollen.

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sh

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