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Plus von 6,4 % im April

Schweden: Inflation auf höchstem Stand seit 1991

Die Inflation in Schweden ist im vergangenen Monat auf den höchsten Stand seit 1991 gestiegen. Wie das schwedische Statistikamt diese Woche mitteilte, lag der Aprilwert 6,4 Prozent höher als im Vorjahresmonat – und übertraf damit die ökonomischen Erwartungen um rund 0,3 Prozent.

Inflation in Schweden
In der Drottninggatan im April 2022, Stockholm, – die Wirtschaft floriert, der Konsum ist konstant hoch, die Preise steigen. (Foto: Philip Myrtorp)
Der Preisanstieg setzte sich im April auch in Schweden auf breiter Flur fort. Unter anderem bei Lebensmitteln, Haushaltsgeräten, Restaurantbesuchen und bei Übernachtungen in Hotels. Und natürlich trieben laut Euronews auch die hohen Energiepreise die Inflation weiter an.

Denn die Sorge, dass es durch den Krieg in der Ukraine zu einer vorzeitigen Unterbrechung der Erdöl- oder Erdgaslieferungen aus Russland kommen könnte, ist in Europa längst nicht vom Tisch. Im Gegenteil.

Schweden, selbst zwar Mitglied der Europäischen Union, aber mit der Krone als Währung, liegt mit seiner Inflation momentan etwas günstiger als die Eurozone, wo im April 7,5 Prozent zu Buche standen. In den USA stiegen die Verbraucherpreise sogar um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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