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„Wir brauchen Hilfe!“

Corona in Schweden: Stockholms Intensivstationen in Not

Die Situation auf den Intensivstationen der schwedischen Hauptstadt Stockholm spitzt sich wegen der Corona-Situation immer weiter zu. „Wir brauchen Hilfe!“, appellierte nun Bjorn Eriksson, Direktor des regionalen Gesundheitswesens.

Corona in Schweden Tegnell
Schwedens Chefepidemiologe Anders Tegnell (r.) während der täglichen Pressekonferenz vor dem Karolinska-Institut. (Foto: Frankie Fouganthin, CC BY-NC-ND 2.0)
Der Hilferuf richtet sich direkt an die Regierung. Und die Zeit eilt, da laut einem Bericht des Business Insider die intensivmedizinischen Kapazitäten im Großraum Stockholm so gut wie aufgebraucht sind.

Der Bedarf an zusätzlichen Pflegekräften sei in kurzer Zeit so stark gewachsen, sagte Eriksson auf einer Pressekonferenz, dass eine verantwortungsvolle Versorgung aller COVID-19-Patienten ohne Zusatzpersonal nicht mehr gesichert sei.

Schweden verzeichnet im Zuge seiner zunächst konsequenten „No-Lockdown-Politik“ bei Corona-Erkrankten eine der höchsten Pro-Kopf-Todesraten weltweit.

Inzwischen ist das Land von dieser Haltung schrittweise abgerückt, zu alarmierend waren und sind seit Wochen die Infektionszahlen.

Bereits im November verbot die Regierung den Verkauf von Alkohol nach 22.00 Uhr. Zudem wurden öffentliche Versammlungen von mehr als 8 Personen untersagt. Seit letzter Woche sind nun auch die Gymnasien des Landes für den Rest des Jahres geschlossen.

sh

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