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Nix China. Europa!

BMW bezieht Batteriezellen im großen Stil aus Schweden

BMW und der schwedische Technologiekonzern Northvolt haben sich auf eine milliardenschwere Zusammenarbeit geeinigt. Der deutsche Automobilhersteller wird Batteriezellen ab 2024 im großen Stil von dem Zulieferer beziehen.

BMW Northvolt Schweden
So soll die noch im Bau befindliche Gigafabrik von Northvolt einmal aussehen. (Grafik: Northvolt)
Dazu wird Northvolt eine neue Gigafabrik in Nordschweden errichten, deren Batterieproduktion durch Wind- und Wasserkraft zu 100 Prozent erneuerbar sein wird.

Ferner verpflichteten sich BMW und Northvolt zu einer verantwortungsvollen Beschaffung von Rohstoffen wie Kobalt und Lithium. Ohnehin plant BMW dem Autoblog zufolge, seine E-Modelle ab dem nächsten Jahr ohne die Verwendung Seltener Erden auf die Straße zu schicken.

Zugleich darf die Kooperation als klares Signal an den europäischen Binnenmarkt verstanden werden, mit dem die Abhängigkeit von China in wichtigen Zukunftstechnologien aufgebrochen werden soll.

Im Vordergrund der Zusammenarbeit soll neben der Produktion neuer auch das Recycling ausgedienter Batteriezellen stehen.

Im Rahmen seines Revolt-Programms möchte Northvolt bereits 2022 jährlich 25.000 Tonnen Batteriezellen recyceln, wovon wiederum beträchtliche Teile in die Neuproduktion einfließen werden. Bis 2030 soll der Anteil bei etwa 50 Prozent liegen.

Zwar werden auch Batteriezellen von zum Beispiel asiatischen Anbietern weiterhin Teil der BMW-Produktion sein. Jedoch verlegen diese ihre Produktion mehr und mehr nach Europa, um näher an der Automobilproduktion zu sein.

Hört sich alles prima an. Jetzt müssen nur noch Taten folgen, die der Ankündigung entsprechen. In jedem Fall scheint im Thema E-Mobilität viel Bewegung zu sein.

Lesen Sie auch: Northvolt baut eine Gigafabrik in Schweden: Wohnungen für tausend Bauarbeiter gesucht

sh

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