Stranger Things macht Háifoss zum Hotspot
Rettungseinsatz am Háifoss: 80 Helfer bergen verletzten Wanderer

Funklöcher erschwerten den Einsatz
Da das TETRA-Digitalfunknetz in der Region Funklöcher aufweist, wurde eigens eine spezialisierte Kommunikationseinheit entsandt; eine Rettungsmannschaft aus Hafnarfjörður stellte zusätzlich eine eigene Kommunikationsgruppe bereit. Einige Einsatzkräfte, die zunächst alarmiert worden waren, kehrten um, bevor sie den Einsatzort erreichten — ihre Hilfe wurde nicht mehr benötigt.
Stranger Things macht Háifoss zum Hotspot
Der Einsatz ereignete sich an einem Ort, der künftig noch weit mehr Besucher anziehen dürfte. Die isländische Tourismusbehörde rechnet damit, dass der Háifoss in den kommenden Jahren zu einem der meistbesuchten Ziele des Landes wird. Ausgelöst werden dürfte der Besucheransturm durch die Fernsehserie Stranger Things, in deren Schlussszene der Wasserfall zu sehen ist.
„Ich weiß, dass unsere Leute bei Safetravel das im Blick haben und prüfen, ob Maßnahmen nötig sein könnten, etwa die Installation zusätzlicher Hinweisschilder“, sagte Víglundsson.
Safetravel wird von Landsbjörg betrieben — der isländischen Such- und Rettungsorganisation, die mit über 4.500 Freiwilligen rund um die Uhr im Einsatz ist. Die Plattform informiert Reisende über aktuelle Wetter- und Straßenbedingungen und empfiehlt, vor Ausflügen den geplanten Reiseweg zu hinterlegen.
https://www.nordisch.info/laenderwissen/wie-gut-kennen-sie-island/

