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„Beste Abschreckung“

Litauen: Erste Soldaten aus Deutschland für neue NATO-Brigade sollen am 8. September eintreffen

In Litauen werden für Anfang September die ersten Bundeswehrsoldaten erwartet, die ab dann führender Bestandteil der neuen NATO-Brigade zum Schutz des baltischen Landes sein sollen.

Bundeswehr Nato Litauen
Am 8. Februar 2022 übernahm Oberstleutnant Daniel Andrä das Kommando über die 11. Rotation der eFPenhanced Forward Presence Battlegroup in Litauen. Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine hat das NATO-Bündnis eine Stärkung seiner Ostflanke beschlossen.
(Foto: Bundeswehr/PAO eFP)
Zu Beginn dieser Woche nannte der litauische Verteidigungsminister Arvydas Anušauskas den 8. September als vorläufiges Datum für die Ankunft der Soldaten aus Deutschland. Die Bundeswehr hat den Auftrag, die Leitung der 3.000 bis 5.000 Soldaten starken Truppe zu übernehmen.

Das Konzept sieht vor, Waffen, Munition und einen Führungsstab in Litauen unterzubringen. Der größte Teil der Soldaten wird dann in Deutschland für mögliche Einsätze vor Ort bereitgehalten, die es hoffentlich nie geben wird.

Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hat das NATO-Bündnis eine Stärkung seiner Ostflanke beschlossen. Im Zuge dessen werden die bereits bestehenden Gefechtsverbände in Litauen auf Brigade-Niveau vergrößert.

Aktuell ist in Litauen ein Bataillon mit rund 1.600 Soldatinnen und Soldaten stationiert. Angeführt wird es von der Bundeswehr, die schon jetzt den Hauptteil der Truppe stellt. Von etwas mehr als 1.000 Soldaten ist die Rede.

Im Rahmen einer Begrüßungszeremonie für das US-amerikanische Kriegsschiff USS Kearsarge wies Anušauskas an diesem Montag abermals auf die veränderte Sicherheitslage in Litauen hin.

Laut LRT.lt betonte er, dass die Präsenz verbündeter Streitkräfte die beste Abschreckung gegenüber Russland darstelle. „Wir in Litauen sehen die sich verändernde Sicherheitslage um uns herum sowie die Bedrohungen für die gesamte demokratische Welt.“

„Daher ist die Anwesenheit unserer Verbündeten hier sehr wichtig – für Litauen und seine Bevölkerung“, betonte Anušauskas.

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