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Heißes Eisen aus deutscher Produktion

Klare baltische Forderung an Berlin: „Sofort“ Leopard-Panzer für die Ukraine!

Der lettische Außenminister Edgars Rinkēvičs hat sich an diesem Samstag stellvertretend für die baltischen Staaten mit einem unmissverständlichen Appell an Deutschland gewandt. Die Forderung an Berlin: „Schickt sofort Leopard-Panzer in die Ukraine!“

leopard 2 panzer
Heißes Eisen: Mit Nachdruck fordern die baltischen Staaten Berlin und Kanzler Olaf Scholz auf, „sofort“ Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 in die Ukraine zu schicken. (Foto: depositphotos.com)

Auf Twitter schrieb er: „Die baltischen Staaten fordern Deutschland auf, der Ukraine jetzt Leopard-Panzer zu liefern. Dies ist notwendig, um die russische Aggression zu stoppen, der Ukraine zu helfen und den Frieden in Europa schnell wiederherzustellen.“

Deutschland als führende europäische Macht habe hier eine besondere Verantwortung. Die Erklärung Rinkēvičs kam nur einen Tag nach dem Treffen vieler westlicher Verteidigungsminister auf der US-Militärbase Ramstein.

Dort war es nicht gelungen, eine klare Zusage Deutschlands für die Entsendung von schweren Kampfpanzern des Typs Leopard 2 zu erwirken. Deutschland steht hier als Herstellerland des Panzers absolut im Fokus, da nur in Berlin die Entscheidung über die Entsendung getroffen werden kann.

Das betrifft nicht nur die in Deutschland stationierten Leopard-Modelle, sondern auch die im Ausland. Länder wie Polen und Finnland haben klar signalisiert, schnellstmöglich Teile ihrer Leopard 2-Kontingente zur Unterstützung der Ukraine übermitteln zu wollen. Der Streit könnte lauter nicht sein.

Ähnlich nachdrücklich wie Rinkēvičs äußerten sich an diesem Samstag auch die Außenminister Estlands und Litauens. Eine Aktion, die laut LSM.lv „eindeutig koordiniert“ war, um den Druck auf Berlin und Olaf Scholz nochmals zu erhöhen. Bundeskanzler möchte man auch nicht immer sein.

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