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One Tree Planted: Spenden ausdrücklich erlaubt

Island startet ambitioniertes Aufforstungsprogramm

Eigentlich kaum zu glauben, aber Island war einmal zu gut 40 Prozent bewaldet. Bilanz heute: nur noch 5 Prozent.

Aufforstung Island
Kurze Pause, danach werden wieder Bäume gepflanzt. (Foto: One Tree Planted)
Dazu kam es, weil sich irgendwann menschliche Abholzung, tierische Weidehaltung, vulkanische Aktivitäten und klimatische Grobheiten derart in die Karten spielten, dass Island schnell ein ausgewachsenes Problem bekam: nämlich Bodenerosion.

Als Folge muss Islands Boden heute fast flächendeckend als hochgradig verwundbar bezeichnet werden. Zu verwundbar leider, um der Vegetation eine Chance auf natürliche Wiederkehr zu bieten.

Daher nun der unterstützenswerte Versuch, mithilfe eines Aufforstungsprojektes der Organisation One Tree Planted nachzuhelfen.

Ziel des Projekts ist es, die Wiederbepflanzung einer Fläche von zunächst etwa 170 Hektar zu schaffen – ca. 300 Fußballfelder also. Es soll ein Mischwald werden, bestehend aus Kiefern, Birken, Fichten und schwarzen Pappeln.

Diese Mischung wiederum soll laut einem Bericht des Magazins The Reykjavík Grapevine im nächsten Schritt Pilzen, Vögeln, Säugetieren und Insekten ein Zuhause sein.

Zudem besteht die Hoffnung, dass durch die parallele Erschließung von Erholungs- und Wandergebieten in der anvisierten Gegend um Breiðalsvík Arbeitsplätze für Einheimische entstehen.

Da sich das Projekt nicht von selbst finanziert, bittet die Organisation um kleine Spenden. Ein Beitrag von einem Dollar (Euro: 85 Cent) soll der Pflanzung eines Baumes entsprechen. Mit anderen Worten: Da geht doch was, so kurz vor Weihnachten.

Für Interessierte hier der Link zur Organisation – und gleich zum betreffenden Programm: onetreeplanted.org.

Sehen Sie auch: Länderquiz – Wie gut kennen Sie Island?

sh

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