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Vielversprechende Labortests

Ist ein simples isländisches Mundspray die Lösung für Corona?

Wenn das mal nicht zu gut klingt, um wahr zu sein: Vorläufige Tests haben ergeben, dass das isländische Mundspray „PreCold“ über 98 Prozent des Corona-Virus deaktivieren, also unschädlich machen kann.

Kabeljau Corona
Die Enzyme werden in einem aufwendigen Verfahren aus den Innereien des Kabeljaus extrahiert. (Foto: Peter Bösken)
Das Spray ist auf der Insel seit etwa fünf Jahren auf dem Markt und soll angewendet werden, wenn erste Erkältungssymptome auftreten. Solche wie Schnupfen oder das berühmt-berüchtigte Kratzen im Hals.

Der Clou: Laut einem Bericht auf Mbl.is erzeugt das Spray nach der Anwendung eine Art Schutzfilm im Rachen, wo sich die Erkältungsviren normalerweise festsetzen und bis zum Ausbruch der Krankheit vermehren.

Für seinen Schutzfilm greift das Spray auf ein Enzym zurück, das aus Fisch (Kabeljau) extrahiert wird. Es soll die Vermehrung der Viren unterbinden und so vor dem Ausbruch von Erkältungskrankheiten schützen.

Die Wirksamkeit des Sprays gegen das Coronavirus bzw. die Lungenkrankheit Covid-19 wurde nun in einem US-amerikanischen Labor untersucht.

Die Ergebnisse fielen dabei so vielversprechend aus, dass der Aktienkurs des Arznei-Anbieters Enzymatica gleich mal um fast 70 Prozent in die Höhe schoss.

Nun muss sich NUR noch erweisen, ob „PreCold“ auch außerhalb der Labore das Ding gegen Corona ist. Sollte es so sein, würde US-Präsident Donald Trump wahrscheinlich persönlich nach Island schwimmen, um sich für die unverhoffte Wahlkampfhilfe zu bedanken.

sh

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