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Schönes schlechtes Wetter

Isolation auf Isländisch: Siglufjörður zugeschneit und abgeschnitten

Normalerweise spricht es nicht für eine Ortschaft, wenn sie in der kältesten aller Jahreszeiten verschüttgeht, doch in Zeiten der Coronavirus-Pandemie ist Siglufjörður vielleicht genau der richtige Standort, um dort in Immobilien zu investieren.

Siglufjörður Schnee
Winter in Siglufjörður. (Foto: JONAA©Björn Valdimarsson)
Die kleine Stadt im hohen Norden Islands war in den letzten 100 Tagen insgesamt 918 Stunden lang von der Welt völlig abgeschnitten.

Dass Siglufjörður so hübsch isoliert ist, liegt an dem besonders schneereichen Winter in Nordisland in diesem Jahr. Die fast 1200 Einwohner wurden seit Mitte Dezember 46 Mal für insgesamt 918 Stunden eingeschneit, und damit 46 Mal vom Rest des Landes abgeschnitten.

Der starke Schneefall hat die beiden Straßen, die in die Stadt führen, unter sich begraben. Lawinengefahr, Schneestürme und einfach schlechtes Winterwetter verhinderten den physischen Kontakt der Einwohner mit der Außenwelt.

Der Fotograf Björn Valdimarsson aus eben jenem Siglufjörður hat eine Bilderserie online gestellt, die die beeindruckenden Schneemassen in der Stadt dokumentieren.

Auch wenn der meteorologische Frühling bereits begonnen hat, wollen wir uns noch einmal neidvoll an den Bildern von Schneemassen ergötzen. Ist das schlechte Wetter nicht wunderschön!

ap

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