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„Die Lage verbessert sich ständig“

Finnland: Forscher haben ersten Polarfuchsbau seit über 25 Jahren entdeckt

Die Leitung eines von der Europäischen Union finanzierten Projektes zur Rettung des stark gefährdeten Polarfuchses hat diese Woche mitgeteilt, es gebe wieder Hoffnung für das Überleben der Art in der nordischen Region.

Polarfuchs Finnland
Ein Polarfuchs an einer Futterstelle in der Nähe der Gemeinde Enontekiö in Finnisch-Lappland. (Bild: Metsähallitus)
Die Gesamtpopulation der Polarfüchse (auch Schneefuchs) im hohen Norden Europas könnte in diesem Jahr sogar ein Rekordhoch erreicht haben, geht aus der Meldung hervor. Das Niveau habe sich wieder auf einem überlebensfähigen Niveau eingependelt.

In Schwedisch-Lappland wurden demnach insgesamt 19 und in Nordnorwegen 16 Höhlen festgestellt. Und auch Finnland gehört nun erstmals seit über 25 Jahren wieder zu den Heimatgebieten des Fuchses. Ein Bau wird derzeit in Enontekiö in Finnisch-Lappland beobachtet.

Zuletzt war dies auf finnischem Boden 1996 in Utsjoki der Fall. Noch im Jahr 2018 ging man davon aus, dass die erwachsene Population des Polarfuchses in der nordischen Region auf etwa 250 Individuen gesunken ist. Ihr Aussterben war nur noch eine Frage der Zeit.

Die Ergebnisse des Schutzprojekts „Felles Fjellrev Nord II“ deuten nun jedoch darauf hin, dass sich die Population in der gesamten nordischen Region so deutlich erholt hat, dass es wieder Hoffnung auf ihr Überleben gibt.

„Die Lage verbessert sich ständig. In diesem Jahr wurden insgesamt 162 bestätigte Jungtiere gezählt. In Schweden waren es 91, in Norwegen 70 – und nun auch in Finnland“, sagte eine Expertin gegenüber Yle.fi.

Insgesamt ist es schwierig, genau zu sagen, wie viele Jungtiere es gibt. Wenn man nach der durchschnittlichen Wurfgröße geht, dürften es sogar 600 bis 700 Welpen sein. Der Polarfuchs wurde lange wegen seines dicken und schneeweißen Fells fast bis zur Ausrottung gejagt.

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