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Maximaler Einkaufswert von 30-Pfund – Panikkäufe dank Mangel an Lkw-Fahrern

Großbritannien: Muss das Militär Tankstellen mit Treibstoff beliefern?

Großbritannien erlebt gerade eine nie dagewesene Lücke in den Lieferketten. Es mangelt zwar nicht unbedingt an Waren, aber an „Manpower“, um diese zum Verbraucher zu bringen. Auf der Insel sollen aktuell mindestens 50.000 Lkw-Fahrer fehlen.

Panikkäufe Tankstelle England
Tankstelle in Sussex, Südengland. (Symbolbild: Ben Collins)
Zuletzt sorgte dieser Zustand in Einkaufshäusern und Lebensmittelmärkten bereits für leere Regale, nun scheint sich die Situation auch an Tankstellen zuzuspitzen. Auch hier lautet das Problem: Wer liefert den Sprit an, der in den großen Reservoirs der Konzerne gehortet wird?

Laut einem Artikel der Times mussten aus Mangel an Nachschub schon zahlreiche Tankstellenbetreiber ihr Angebot runterfahren. An mindestens 50 BP-Standorten fehle derzeit mindestens ein Kraftstoff. Auch Esso und Tesco berichten über Engpässe.

Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, wird in London allem Anschein nach ein Notfallplan diskutiert, der vorsieht, das Militär bei der Kraftstoffversorgung einzusetzen. Die Armee solle sich für den Einsatz bereithalten, heißt es.

Zurückzuführen ist der eklatante Mangel an Lkw-Fahrern auf mehrere Faktoren, allen voran der Brexit mit seinen verschärften Einwanderungsregeln. Punkt 2 ist die Corona-Pandemie, wegen der die Ausbildung junger Fahrer nicht wie geplant stattfinden konnte.

Eine BP-Managerin bezeichnete die Treibstoff-Situation als dramatisch. Die Lage sei extrem angespannt, da sich abzeichne, dass der Tanklagerbestand „sehr rasch“ weiter zurückgehen könnte. Für die Verbraucher wäre das ein Fiasko – und einmal mehr auch für die britische Regierung.

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sh

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