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Suboptimale Studienergebnisse

Britischer Coronavirus-Stamm zweifach blöd: infektiöser – und bis zu 70 % tödlicher

Eine Ende letzter Woche von der britischen Regierung vorgestellte Studie bestätigt, was in Fachkreisen bereits vermutet worden war: Der sich ausgehend vom Süden Englands rapide ausbreitende Coronavirus-Stamm B.1.1.7 ist nicht nur deutlich ansteckender, sondern auch bis zu 70 Prozent tödlicher als sein Virenvorgänger.

Britische Corona Mutante tödlicher
„Danke, Intensivpfleger*innen“ steht auf diesem Schild in Connecticut, USA.
(Symbolbild: Nicholas Bartos)
Laut einem Bericht der Brussels Times wurden für die neue Studie weit mehr Proben ausgewertet als für frühere Analysen, die lediglich Verdachtsmomente über eine erhöhte Letalität hervorbrachten.

Und die suboptimalen Nachrichten reißen nicht ab: Wer positiv auf die britische Mutation getestet wird, hat gegenüber Standard-Covid auch ein etwa 40 bis 60 Prozent höheres Risiko, ins Krankenhaus eingeliefert zu werden.

„Die Mutation ist im Vergleich zur Infektion mit anderen Virusformen durch ein erhöhtes Risiko für Krankenhausaufenthalte und einen tödlichen Ausgang gekennzeichnet“, kommentierte die britische Virusberatungsstelle Nervtag die vorliegenden Studienergebnisse.

Schon vor Wochen hatte der britische Premierminister Boris Johnson mit Andeutungen über eine möglicherweise erhöhte Letalität von B.1.1.7 für Beunruhigung und Unverständnis gesorgt – wegen der noch fehlenden Evidenz. Nun ist klar: Johnson hatte, was das Virus betrifft, recht.

sh

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