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Dänemark strebt internationale Vorreiterrolle an

Dänemark stellt Finanzierung fossiler Energiegewinnung ein

Dänemark will mit Bginn des Jahres 2022 jegliche Finanzierung von Projekten und Aktivitäten einstellen, die die Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen im Ausland fördern, kündigte das Klima- und Energieministerium heute Morgen in einer Erklärung an.

Klimaschutz Dänemark
Die dänische Flagge der „Windenergie“ ausgesetzt. (Foto: Mark König)
„Mit dieser neuen Politik trägt Dänemark dazu bei, die Finanzströme in schmutzige Energiequellen (Anm.: dän. sort energi) zu reduzieren und eine internationale Vorreiterrolle bei der grünen Transformation zu übernehmen“, heißt es in der Stellungnahme.

Das bedeutet, dass der dänische Staat keine Mittel mehr für die Nutzung fossiler Brennstoffe im Ausland bereitstellen wird, auch nicht für die Förderung dänischer Exporte.

„Wir müssen die Welt in eine grüne Richtung lenken, nicht in eine schwarze“, sagte Klimaminister Dan Jørgensen in der Erklärung und bezog sich dabei auf den dänischen Begriff sort energi (schwarze Energie) für fossile Brennstoffe.

Zukunft Dänemarks in grüner Energie

„Bereits im vergangenen Jahr hat die Regierung beschlossen, die Exportfinanzierung für Kohlekraftwerke und Kraftwerkskohle vollständig einzustellen. Der jüngste G20-Gipfel hat dies nun ebenfalls bestätigt. Deshalb wird die Regierung darauf drängen, dass wir auch die Kassen für Öl- und Gasinvestitionen im Ausland schließen“, so Klimaminister Dan Jørgensen.

Und weiter: „Die Investitionen der Zukunft liegen in Offshore-Windenergie, Solarzellen und grünen Brennstoffen, und Dänemark nimmt international eine Vorreiterrolle ein und kann andere Länder zur Förderung grüner Energie inspirieren.“

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ap

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