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Spontane Gärung oder Manipulation?

Reykjavik: Capri-Sonne mit Alkohol darin entdeckt

Einige Päckchen Capri-Sonne aus einem örtlichen Hagkaup, einer isländische Hypermarktkette, enthielten Alkohol. Das berichtete gestern die Online-Ausgabe der Tageszeitung Vísir. Die betroffene Charge wurde aus dem Sortiment entfernt.

Capri-Sonne Sun Alkohol
(Symbolbild Capri-Sun, Foto foodwatch, CC BY-SA 2.0)
Die Entdeckung wurde zuerst in einer geschlossenen Facebook-Gruppe speziell für Bewohner der östlichen Reykjavík-Gemeinde Grafarvogur angesprochen und diskutiert. Doch die Nachricht darüber verbreitete sich schnell über die lokalen Grenzen hinaus, heißt es bei Vísir.

Der initiale Post in der Facebook-Gruppe lautet:

„Meine Freundin hat an diesem Wochenende eine Capri-Sonne bei Hagkaup gekauft. Als sie nach Hause zurückkehrte, bemerkte sie, dass das Siegel beschädigt war und bei näherer Betrachtung wurde festgestellt, dass dem Saft Alkohol zugesetzt worden war. Glücklicherweise wurde der Inhalt untersucht, bevor das Kind den Saft getrunken hat.“

Svanberg Halldórsson, der Regionalleiter von Hagkaup, teilte Medienvertretern mit, er habe gestern Abend die Nachrichten über die Situation erhalten. Nach einem Gespräch mit dem Filialleiter haben sie beschlossen, die Angelegenheit weiter zu untersuchen, wobei sie zwischenzeitlich die betroffenen Produkte aus den Regalen nahmen, so heißt es im Bericht des Vísir.

Es ist unklar, ob die Getränke manipuliert wurden oder ob das Produkt von sich aus fehlerhaft war und zu gären anfing. Weitere Untersuchungen stehen an.

ap

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