Facebooktwitterpinterestrssinstagram

Vornamen

Finnlands Namensgebungskommission akzeptierte diese Babynamen und lehnt andere ab

Individualität und Globalisierung bringen Namen aus anderen Kulturkreisen nach Finnland und setzen neue Bewegungen in Gang. Auch eine veränderte Schreibweise gibt gewohnten Vornamen etwas Ausgefallenes.

Babynamen Finnland
Extravagant oder traditionell? Babys in Finnland dürfen auch weiterhin nicht „Papier“ oder „Chaos“ heißen. (Foto: Filip Mroz)
Doch nicht nur in Deutschland, auch in Finnland darf man sein Kind nicht nennen, wie es einem passt. So wurden zum Beispiel Namen wie Alfreds Tochter, Lucifer und Nat8hquhs im letzten Jahr von der Namensgebungskommission nicht akzeptiert, Bobandy, Unikonsiemen und Saturnus hingegen schon, schreibt Yle Uutiset auf seiner Website.

Der finnische Ausschuss für die Namensgebung, der zum Justizministerium gehört, hat eine Liste der neuen Namen veröffentlicht, die er im vergangenen Jahr genehmigt – aber auch abgelehnt – hat.

Die Liste enthält nicht nur die Vornamen, die für Neugeborene eingereicht wurden, sondern auch solche, die für Erwachsene bestimmt waren, die ihren Namen ändern wollten.

Die überwiegende Mehrheit der Vornamen wird so akzeptiert, wie sie bei den Bürgrtämtern eingereicht werden, aber die Behörden wenden sich auch an den Ausschuss, wenn Namen unter bestimmten Umständen überprüft werden sollen, heißt es bei Yle.

Die Bürgerämter können einen eingereichten Namen jedoch nicht ohne die Genehmigung des Ausschusses ablehnen, sie kann aber durchaus neue Namen ohne die Zustimmung des Ausschusses akzeptieren.

Die folgenden Namen wurden vom Ausschuss abgelehnt:

Ahdin, Aicksar, Alfreds Tochter, Amnell, Annatar, Appelsiinikki, Azazel, Buddha, Caladrius, Eklander, Ellé, Ephimachius, Felín, Filipecki, Haades, Jezebel, johannes, Juhoha, Julma-Hurtta, Kaaos, Kallen-Kallela, Klapi, Koivuniitty, Kukurtaja, Herr, Luzifer, Maï, Mielivalta, Nat8hquhs, Nex, Otawa, Paperi, Pelekkä, Punpuli, Puukko Armo, Raivomieli, Rikia, Rodys Sohn, Rosmo, samsam, Saturnius, Sheikki, Sorína, Suudelmitar, Taawi, Tanyá, Tsygä, Tuoni, Uakke, Uhka, Ukonvaaja, Wiiru, Åriz

Folgende Namen wurden akzeptiert:

Aamuntähti, Aarnik, Anoo, Arsitar, Avreno, Bobandy, Ellandar, Feeni, Heito, Häkä, Juhania, Kide-Pilvi, Kimara, Konon, Korppi, Lapitar, Lourences, Messis, Mieli, Niittu, Petäjä, Piamon, Pihlajanmarjukka, Pihlamo, Poolo, Pöly, Sanervatar, Saturnus, Sjöbjörn, Taide, Torspo, Unikonsiemen, Wâânutamwee, Yennefer

Finnland hat sich bemüht, die Gesetze zur Namensgebung im Jahr 2019 zu lockern, um mehr Spielraum für Familien mit ausländischem Hintergrund zu schaffen.

In Deutschland sind 500.000 Vornamen bei den Standesämtern registriert und es kommen immer neue dazu. Jedes Jahr werden etwa 1.000 neue Namen von deutschen Ämtern anerkannt.

Unser QUIZ zum Thema FINNLAND

Sie wollen diesen Beitrag teilen?

Facebooktwitterredditpinterestmail
guest

0 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen