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Corona schräg

Finnland: Mund-Nasen-Schutz im Auto schützt Temposünder vor Knöllchen

Zur Abwechslung mal was zum Schmunzeln, soweit es Corona betrifft. In Finnland erkennen die Behörden nämlich gerade, dass es einen zentralen Nachteil gibt, wenn man seine Bürgerinnen und Bürger zum generalisierten Tragen von Mund-Nasen-Abdeckungen animiert.

Blitzer Finnland
Achtung, Blitzer! (Sysmbolbild: Matt Seymour)
Problem 1: Sie können dadurch im Straßenverkehr unkenntlich werden. Blöd vor allem dann, wenn Fotos von Blitzern nicht mehr personalisiert werden können.

Problem 2: Seit diesem Jahr gilt in Finnland ein neues Straßenverkehrsgesetz, demzufolge das Nummernschild nicht mehr ausreicht, um einen Temposünder dingfest zu machen. Man muss ihn oder sie also schon erkennen können auf den Fotos, um ein Verfahren zum Erfolg zu bringen.

Und Fälle, in denen das wegen Unkenntlichkeit nicht möglich ist, häufen sich in Finnland laut einem Bericht der Helsinki Times gerade deutlich.

In dem Land gibt es ungefähr 300 Blitzer, die pro Tag zwischen 1.000 und 3.000 Geschwindigkeitsübertretungen festhalten.

Und schon wegen technischer Probleme bei zum Beispiel Dunkelheit soll zuletzt fast jedes zweite Foto direkt in die Tonne gewandert sein. Nun kommt noch die Sache mit dem Mund-Nasen-Schutz hinzu. Keine guten Zeiten für finnische Gesetzeshüter.

„Wenn eine vor Corona schützende Gesichtsabdeckung im Straßenverkehr richtig getragen wird, können wir nichts dagegen“, teilte Dennis Pasterstein, Leiter Verkehrssicherheit bei der finnischen Polizei, in einem Interview mit.

Die Behörden gehen davon aus, dass die Zahl der Maske tragenden Raser in naher Zukunft noch zunehmen wird. Die ganz besondere Schutzwirkung der Masken im Straßenverkehr ist nämlich blöderweise gerade dabei, sich herumzusprechen.

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sh

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