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Quadratmeterpreis für Wohnungen gestiegen, für Einfamilienhäuser gesunken

Estland: Anstieg der Preise auf dem Immobilienmarkt verlangsamt sich

Die höchsten Inflationsraten werden aus den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen gemeldet mit jeweils mehr als 20 Prozent. Die niedrigste Rate verzeichnete Spanien mit 6,6 Prozent.

Immobilien Estland
Der Wohnungspreisindex ist nach Jahren des steten Anstiegs seit der Finanzkrise von 2009, nicht mehr ganz so stark stiegen. (Foto: Nordisch.info)
Im November ist die Inflation in der Eurozone von ihrem Rekordniveau aus leicht gesunken. In Deutschland erhöhten sich die Verbraucherpreise um runde 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Diese Inflationsrate entspricht auch weitestegehend dem EU-Durchschnitt.

Die Verlangsamung der Inflation liegt in großen Teilen an der Stagnation der Energiepreise. In Estland kommt dazu, dass dort der Wohnungspreisindex nach Jahren des stärkeren Anstiegs seit der Finanzkrise von 2009 nicht mehr ganz so stark stiegen.

Nach Angaben des Statistikamtes Estlands stieg der Wohnungspreisindex im dritten Quartal 2022 um 0,8% gegenüber dem zweiten Quartal 2022. Und um 24,2% gegenüber dem dritten Quartal 2021.

Wohnungspreisindex Estland
(Quelle: Statistics Estonia)
Egne Säinast, leitende Analystin bei Statistics Estonia, sagte, dass im Vergleich zum dritten Quartal 2021 die Preise für Wohnungen um 25,4% und die Preise für Häuser um 22,4% gestiegen seien.

„Im Vergleich zum zweiten Quartal dieses Jahres stiegen die Preise für Wohnungen im dritten Quartal um 2,2% und die Preise für Häuser fielen um 1,8%“, fügte Säinast hinzu.

Der Wohnungspreisindex drückt die Veränderungen der Quadratmeterpreise von Transaktionen aus, die von Haushalten für den Kauf von Wohnungen getätigt werden, und wird für Wohnungen und Häuser (Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser) erstellt.

Im dritten Quartal stieg der Preisindex für selbstgenutztes Wohneigentum um 18,2% gegenüber dem dritten Quartal 2021 und sank um 0,3% gegenüber dem zweiten Quartal dieses Jahres.

Der Index umfasst den Erwerb von Wohnungen, andere Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Wohnungen, größere Reparaturen und Instandhaltung sowie Versicherungen im Zusammenhang mit Wohngebäuden.

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