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Das etwas andere Dach überm Kopf

Dänemark: Landesweit entstehen 300 neue Camping-Schutzhütten – als Alternative zum Zelt

Das Schöne am Campen in Dänemark ist, dass man sein Zelt zu Hause lassen kann. Jedenfalls dann, wenn man zu den Glücklichen zählt, die eine der kleinen und oft sehr individuellen Hütten buchen konnten, die es quer über das Land verteilt gibt.

camping daenemark huette
In Dänemark ist das Zelt manchmal aus Holz. Eine der oft sehr individuellen Schutzhütten, die es landesweit gibt. Bald 300 mehr davon. (Foto: VisitOdsherred)

Rund 750 dieser Unterkünfte soll es laut Copenhagen Post derzeit geben. Viele davon sind einfache Holzkonstruktionen, sehr rustikal, manche in den Boden eingelassen, andere schwimmend auf dem Wasser. Vor allem aber ist es ein Dach über dem Kopf, und nur das zählt ja beim Camping. Der Rest ist freier Himmel, sonst nix.

Doch es gibt ein Problem mit den Unterkünften, seit die Corona-Pandemie den Menschen den Weg zurück in die Natur gewiesen hat: Es gibt schlicht und ergreifend nicht mehr genug Hütten, um dem Bucher-Andrang gerecht zu werden. Viele Angebote sind über Monate weg, spontan geht nichts.

Daher werden in Dänemark nun durch das Engagement eines Investors 300 weitere Hütten gebaut. Die ersten davon sollen noch in diesem Sommer buchbar sein, von Ende August ist die Rede. Spätestens zur Reisesaison 2023 sollte es dann deutlich entspannter sein. Wanderer und Rad-Touristen wird es freuen.

Fakt ist: Der Run auf Campingplätze und Schutzhütten hat in letzter Zeit stark zugenommen. So wurden 2021 insgesamt 270.000 Buchungen verzeichnet. Das sind 100.000 mehr als noch vor der Corona-Zeit.

Unser QUIZ zum Thema DÄNEMARK

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