Warnung vor Giftstoffen am Wegesrand

Hund kollabiert im Cannabis-Rausch – Rettungseinsatz auf höchstem Berg in UK

Hunde Rettung
Hund im Drogenrausch, zumGlück gerettet. (Foto: Lochaber Mountain Rescue Team)

Am höchsten Berg Großbritanniens ereignete sich am vergangenen Wochenende ein dramatischer Rettungseinsatz, als ein Labrador auf halber Strecke zum Gipfel kollabierte. Die Wanderin Christina Bluhme befand sich mit ihrer Hündin Tokyo auf dem Ben Nevis in Schottland, als das Tier plötzlich das Bewusstsein verlor.

Da ein Abstieg aus einer Höhe von rund 1.345 Metern mit einem bewusstlosen Tier allein unmöglich war, wurde professionelle Hilfe angefordert. Das Lochaber Mountain Rescue Team eilte zur Unterstützung herbei und sicherte die medizinische Evakuierung.

Bergretter im Einsatz für Vierbeiner

Die Einsatzkräfte trugen den Labrador auf einer Trage den steilen Pfad hinunter ins Tal. Während des gesamten Transports blieb die Hündin weitgehend bewusstlos und musste engmaschig überwacht werden.

Nach der Ankunft im Tal wurde Tokyo umgehend in eine Tierklinik in Fort William gebracht. Dort leiteten die Mediziner sofortige Rettungsmaßnahmen ein, um den Zustand des Tieres zu stabilisieren.

Die behandelnden Tierärzte äußerten schnell den Verdacht, dass die Hündin am Wegrand entsorgtes Cannabis gefressen haben könnte. Wie die BBC berichtet, erholte sich das Tier nach der intensiven Behandlung glücklicherweise vollständig.

Warnung vor Giftstoffen in der Natur

Die Besitzerin lobte die Professionalität und Ruhe der Bergretter während dieses beängstigenden Vorfalls ausdrücklich. Ohne die Hilfe des Teams hätte sie ihren Hund niemals sicher vom Berg bringen können.

Christina Bluhme nutzt diesen Vorfall nun, um andere Hundebesitzer vor den Gefahren durch weggeworfene Substanzen zu warnen. Selbst in unberührter Natur können giftige Abfälle oder Drogenrückstände eine tödliche Gefahr für Haustiere darstellen.

Das Rettungsteam zeigte sich erfreut über die Nachricht, dass die Hündin bereits am nächsten Tag wieder fit war. Sie betonten die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Rettungskräften und lokalen Tierärzten in solchen Ausnahmesituationen.

guest

0 Kommentare
älteste
neuste
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen