Streit um die Wiederholungsgefahr

Høiby darf die Haft zu Hause verbringen – doch das Gefängnis verlässt er vorerst nicht

Marius Borg Høiby
Marius Borg Høiby (l.), der älteste Sohn der Kornprizessin von Norwegen an Weihnachten 2015 in der königlichen Residenz Skaugum. (Foto: Lise Åserud / NTB scanpix)
Marius Borg Høiby darf seine Untersuchungshaft mit einer Fußfessel zu Hause verbringen. Das hat das Osloer Bezirksgericht entschieden.

Høiby akzeptiert den Beschluss. Die Staatsanwaltschaft dagegen legt Beschwerde ein und beantragt aufschiebende Wirkung – Høiby soll also im Gefängnis bleiben, bis die nächsthöhere Instanz darüber entschieden hat.

Streit um die Wiederholungsgefahr

Die Staatsanwaltschaft sieht die Gefahr, dass Høiby erneut Straftaten begeht. Die Verteidigung hält die Wiederholungsgefahr dagegen für verringert.

Høiby sitzt seit Februar in Haft. Er wurde kurz vor Beginn des Prozesses gegen ihn vor dem Bezirksgericht inhaftiert.

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