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Neue Überwachungsergebnisse

Lettland: Bärenpopulation hat in letzten 10 Jahren deutlich zugenommen – auch dank Jagdverbot

Überwachungsdaten für das Jahr 2021 zeigen, dass sich die Bärenpopulation in Lettland immer mehr erholt. Betroffen davon sei vor allem das Grenzgebiet zu Estland, Russland und Weißrussland.

braunbaer Lettland
Eine Braunbären-Familie unterwegs im Wald. Trotz der gestiegenen Zahl an Bären ein extrem seltener Anblick. (Foto: depositphotos.com)
„Die neuesten Ergebnisse zeigen, dass sich in Lettland mindestens 60 bis 70 Bärenindividuen aufhalten, vielleicht auch mehr. Es gibt sowohl Bärenmütter als auch Bärenjunge, in der Hauptsache aber Männchen“, teilte der Forstwissenschaftler Jānis Ozoliņš mit.

Einmal jährlich führen das Nationale Institut für Forstwissenschaft und die Naturschutzbehörde ein sogenanntes Bärenmonitoring durch. Zu den Methoden gehören die Sammlung und Analyse von genetischem Material, von DNA-haltigen Proben und Kamera- bzw. Bewegtbilddaten.

„Im Jahr 2009 sagten wir Forscher, dass sich die Bären in Lettland noch nicht paaren oder es zumindest keine Anzeichen dafür gibt, dass sie sich fortpflanzen würden. Seit etwa drei Jahren wissen wir nun, dass sich das geändert hat“, kommentierte Ozoliņš den neuesten „Trend“.

Wahrscheinlich sei zudem, dass die in Lettland geborenen Bären „ein Leben lang bleiben“, statt über die Grenze in andere Gebiete zu migrieren. Für das Populationswachstum und den Verbleib in Lettland gibt es plausible Gründe: eine bärenfreundliche Umwelt und das Jagdverbot, wie LSM.lv aktuell berichtet.

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