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Horrorzeiten für Fluggesellschaften

Lettlands AirBaltic beförderte im Oktober 86 % weniger Gäste

Nein, es sind keine guten Zeiten für Fluggesellschaften. Das Corona-Virus und die damit einhergehenden Mobilitätsbeschränkungen hinterlassen in den Büchern der Airlines tiefrote Zahlen. Neuestes Beispiel: AirBaltic.

Bombardier CS300 von airBaltic
Bombardier CS300 von airBaltic (Quelle: airBaltic)
Nach Angaben der Fluggesellschaft wurden im Oktober 2020 knapp 86 Prozent weniger Personen befördert als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Insgesamt zählte die lettische Fluggesellschaft einem Bericht des „Baltic News Network“ zufolge im Oktober dieses Jahres lediglich 64.600 Passagiere – verteilt auf etwa 1.500 Flüge.

AirBaltic-Chef Martin Gauss zur aktuellen Situation: „Der Rückgang der Passagierzahlen erreicht wegen der Corona-Pandemie in der gesamten Luftfahrtbranche dramatische Dimensionen.“

Sich permanent ändernde Reisebeschränkungen und der internationale Anstieg der Infektionszahlen hätten die Reisenachfrage im Oktober 2020 nochmals spürbar sinken lassen, gab Gauss zu Protokoll.

Dennoch werde man bei AirBaltic alles daran setzen, „auch weiterhin den so wichtigen Flugverkehr zwischen den baltischen Staaten und dem Rest der Welt sicherzustellen“.

Lesen Sie auch: Norwegian – Keine Staatshilfe für angeschlagene Fluggesellschaft

sh

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