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Zweiwöchige Kunstveranstaltung von Rang

Lettland: 18. Internationales Rothko-Symposium ist gestartet

Jedes Jahr im September ist die Kunstszene zu Gast in Daugavpils. Zu Ehren des weltbekannten Malers Mark Rothko, der hier 1903 geboren wurde, findet in der Stadt ein internationales Symposium statt. 2022 bereits zum 18. Mal.

Daugavpils Mark Rothko Symposium
(Grafik: Daugavpils Mark Rothko Art Centre)
Die zweiwöchige Veranstaltung wurde am Freitag gestartet und endet am 16. September im Rothko-Centre mit einer Gruppenausstellung, bei der die Ergebnisse des Symposiums öffentlich aus- und vorgestellt werden. Für 16.00 Uhr ist dies geplant.

Zuvor wird im Rothko-Monat September, dem Geburtsmonat des großen Sohnes der Stadt Daugavpils, aber fleißig debattiert. Und zwar über Bezüge zu Rothko, die in zeitgenössischer Malerei fortleben.

Präsentiert und prämiert werden dazu internationale Künstler, die laut einer Ankündigung zum Symposium „die Ideen von Mark Rothko durch ihr eigenes kreatives Prisma“ weiterentwickeln.

Wegen des hohen Stellenwertes der Veranstaltung gehen jedes Jahr Dutzende von Bewerbungen ein. Daher ist die internationale Jury gezwungen, jede Einreichung mit besonderer Sorgfalt zu prüfen. Für die aktuelle Veranstaltung wurden folgende Künstler ausgewählt:

Paul Lozano (Mexiko), Siddharth Pathak (Indien), Biljana Milenkovic (Serbien), Lihi Turjeman (Israel), Amit Kalla (Indien), Agata Żychlińska, Agata Magdalena Sulikowska (beide aus Polen), André Rigatti (Brasilien), Mika Vesalahti (Finnland), Aleksejs Naumovs (Lettland) und Bence Kala aus Ungarn.

Bereits am 8. und 9. September werden Gäste des Symposiums ab 15.00 Uhr die Chance haben, die teilnehmenden Künstler im Rahmen einer öffentlichen Präsentation im Videoraum des Rothko-Centre kennenzulernen und mit ihnen in Dialog zu treten.

Hintergrund: Mark Rothko (Marcus Rothkowitz / lett. Marks Rotko) wurde im September 1903 in Daugavpils geboren, als viertes Kind eines jüdischen Apothekers. Er gilt als Maler des Abstrakten Expressionismus und Wegbereiter der Farbfeldmalerei.

Wegen antisemitischer Strömungen im Zarenreich wanderte die Familie schon frühzeitig in die USA aus. Ab 1913 lebte Rothko zunächst in Portland, später dann in New York, wo er 1970 verstarb. 1938 hatte Rothko die US-amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten.

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